Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Donnerstag, 21. Oktober 2021
Rut sprach: Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.

Gerd Berghofer ist ein ausgewiesener Experte für die Geschichte des Judentums in unserer Region. Am 21. Oktober um 19 Uhr ist er bei einer gemeinsamen Veranstaltung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, des evangelischen und katholischen Bildungswerks und des Aktionsbündnisses 'Roth ist bunt' in der Rother Stadtkirche zu Gast. Der Abend wird musikalisch von der Lehrerhaus - Musik Heideck mit Klezmermusik gestaltet.
Am Beispiel von Georgensgmünd wird der Autor mehrerer Bücher das Landjudentum in Franken speziell in unserer Gegend über die Jahrhunderte hinweg darstellen. Die Zuhörer können dabei tief in die Lebenswirklichkeit der Juden im Spannungsfeld zwischen der christlichen Gemeinde, der Obrigkeit und der jüdischen Kultusgemeinde eintauchen.
Für die Veranstaltung gilt die 3-G-Regel. Außerdem bitten die Veranstalter um Anmeldung bis 20. Oktober unter 0170/5905879, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder im evangelischen Pfarramt unter 09171/97140 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Vortrag reicht von der Zeit einer stetig wachsenden Zahl an Juden, die dann am Anfang des 19. Jahrhunderts per Gesetz gedrosselt werden sollte, über die daraus resultierende Auswanderungsbewegung und schließlich die Freizügigkeit nach der Reichsgründung 1870. Die Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg stellt Berghofer anhand von verschiedenen Beispielen dar, bis hin zur restlosen Vertreibung der Juden im Jahr 1938. Georgensgmünd steht dabei stellvertretend für viele andere Landjudengemeinden in dieser Zeit.

Pfarrerin Elisabeth Düfel