Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Samstag, 16. Dezember 2017
Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben!
Jesus rief sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre V?lker nieder, und ihre M?chtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer gro? sein will unter euch, der soll euer Diener sein.

Am Sonntag, 17.12. um 17 Uhr feiert der Gospelchor Siyahamba der evangelischen Kirchengemeinde Roth sein 20-jähriges Jubiläum und lädt zu einem Konzert in der Stadtkirche Roth ein.

Der Chor erfreut sich mit einem Mix aus ernsten und fröhlichen Gospelsongs immer größerer Beliebtheit und trägt so die frohe Botschaft des Glaubens hinaus. Auch afrikanische Spirituals und Lieder aus Film und Musicals hat er in sein Repertoire aufgenommen. Die überzeugende, ehrliche Darbietung der Lieder hat auch dazu geführt, dass der Chor weiteren Zuwachs an Mitgliedern gewonnen hat.

Als Gast hat der Gospelchor den gebürtigen Iraker Mamun Kamran mit seinem Trommeln eingeladen

Spenden willkommen

Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der ehrenamtlichen Chorarbeit sind willkommen. Für Wärme vor dem Konzert wird an einem Glühweinausschank vor dem FiS gesorgt.

Adventliches in dieser Woche

In der Adventszeit zusammenkommen, sich im Advent Zeit nehmen, im Advent den christlichen Kern wiedererkennen und sich an der frohen, guten Botschaft für unsere Welt erfreuen – dazu haben Sie in dieser Woche ausreichend Möglichkeiten.

Montag, 11.12.2017
18.18 Uhr „Der Andere Advent“ vor dem FiS (Fenster in der Stadt) zwischen Alten Rathaus und Stadtkirche.
19.46 Uhr Jugendandacht „Silence“ in der Stadtkirche
Dienstag, 12.12.2017
17.30 Uhr Adventsandacht des Kindergartens Arche Noah in der Stadtkirche (Hinweis: FiS ist von 16.30 bis 17.30 Uhr geöffnet)
19.00 Uhr Adventsmusik Bernlohe
Mittwoch, 13.12.2017
14.00 Uhr Adventliche Feier des Frauenkreises im Alten Rathaus/Saal
18.18 Uhr „Der Andere Advent“ mit dem Kirchenvorstand im Alten Rathaus
19.00 Uhr Adventsandacht mit Abendmahl Ottilienkirche/Pfaffenhofen
Donnerstag, 14.12.2017
17.00 Uhr Adventsandacht des Kindergartens Regenbogen in der Stadtkirche (Hinweis: FiS ist im Anschluss geöffnet)
19.00 Uhr Kreative Auszeit – Frauentreff im Gemeindehaus,Mühlgasse
Freitag, 15.12.2017
14.00 bis 18.00 Uhr Adventscafe im FiS
18.00 Uhr Friedensgebet mit Gedanken zum „Anderen Advent“
Samstag, 16.12.2017
9.30 bis 12.30 Uhr Adventscafe im FiS
Sonntag, 17.12.2017
8.00 Uhr Adventsgottesdienst Kreuzkirche
10.00 Uhr Adventsgottesdienst Stadtkirche
16.00 Uhr Waldweihnacht Bernlohe/Dorfkirche
17.00 Uhr Adventliches Jubiläums Gospelkonzert Siyahamba
18.00 Uhr Pruppacher Advent am Feuerwehrhaus

Eine detaillierte Übersicht der Termine und der jeweiligen Adressen erhalten Sie, wenn Sie auf das Plakat klicken!

Es ist der heimliche Star unter den Engeln: Das Christkind. Aber wer weiß schon, woher das Christkind kommt? Man mag es kaum glauben, aber wieder einmal hat Martin Luther seine Hände im Spiel. Er erfand den „Heiligen Christ“ als Gegenstück zur Nikolausverehrung, die er ablehnte. So hielt er 1527 am Nikolaustag eine Predigt, in der er die Legende vom Nikolaus aus Myra als ein „kindisch Ding“ ablehnte. Luther selbst versuchte mit dem „Heiligen Christ“ dagegen zu halten. Er sah darin nicht das neugeborene Jesuskind.  Vielmehr leitete er diese Figur aus damals schon üblichen Krippen- und Weihnachtsspielen ab, in denen meist Mädchen eine Art himmlischen Helfer in engelsähnlicher gestalt spielten. Aus diesem „Heiligen Christ“ verselbständigte sich im Volksglauben bald das Christkind.  Damit war aber auch das Durcheinander besiegelt, das wir bis heute von Pelzmärtel bis Christkind erleben. Nichts Neues, denn auch in der Lutherfamilie feierte man immerhin noch 1535 mit „Niclasgeschenken“. Seis drum, beim Christkind leuchten die Kinderaugen und die „Großen“ werden daran erinnert, dass eine frohe Friedens-Botschaft diese Welt nicht nur in der Adventszeit erfüllen möchte.
Pfarrer Joachim Klenk

width="88"Der neue Gemeindebrief für Dezember 2017 bis Februar 2018 ist gedruckt und wird in Kürze in die Briefkästen verteilt. Hier auf der Homepage können Sie ab sofort schon vorab einen Blick hinein werfen.
Der neue Gemeindebrief ist geprägt von der Vorweihnachtszeit und den Aktivitäten der Gemeinde an den Feiertagen. Auf Seiten 4 und 5 sind die einzelnen Stationen der Neuauflage vom "Anderen Advent" zusammengestellt. Auf eine Reihe von Jubiläen, die bereits stattgefunden haben oder demnächst  bevorstehen, wird hingewiesen.

Wir, die Redaktion wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem Gemeindebrief. Klicken Sie einfach auf das Titelbild und laden Sie die Datei herunter (Größe ca. 10 MB). 

Als Web-Version direkt im Netz finden Sie den neuen Gemeindebrief hier! Der Aufruf ist deutlich schneller als beim Herunterladen! Wie im Heft können Sie darin blättern, und Links sowie Mailadressen können Sie direkt anklicken. Aufgrund der höheren Auflösung sind auch die Fotos schärfer und klarer als in der pdf-Version.

Ihre Redaktion wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, ein friedvolles Fest und ein gutes Neues Jahr 2018 unter Gottes Segen.

Here-I-Stand ist eine besondere Initiative zum Reformationsjubiläumsjahr. Mit pfiffigen und sehr gut gemachten Plakaten wird versucht, Aspekte der Zeit Luthers, die Entwicklung der "Evangelischen" und die Herausforderungen der heutigen Zeit sichtbar zu machen. 25 Plakate standen rund um die Stadtkirche. Nun sind 6 davon in der Stadtkirche zu sehen und weitere 12 im Erdgeschoss des Alten Rathauses, neben dem Eine-Welt-Laden, wo sie immer Freitagnachmittag und Samstagvormittag zu den Öffnungszeiten des EWL angesehen werden können.

Was ist mein Traum für eine wohltuende Kirchengemeinde? Eine Diskussion in der Stadtkirche versuchte, den inneren Wünschen auf die Spur zu kommen. Manche wünschen sich eine lebendige Diskussionskultur, andere eine wesentlich moderneres Auftreten im Internet, die meisten wünschen sich jedoch „Kirchengemeinde als wohltuenden Ort". Anlaufpunkt. Kompetenzgeber in seelsorgerlichen Fragen. Motivator biblischen Geschichten auf den Grund zu gehen und Bedeutungen für heute zu erlangen. Raum der Stille und des lebendigen Miteinanders.

Gut, dass wir Evangelischen gewohnt sind, unterschiedliche Meinungen zu benennen und manchmal auch auszuhalten.

„Das war wie an Weihnachten“, bemerkte eine Beobachterin der Landeskirche. Sie war extra nach Roth gekommen, um die Eröffnung des neuen Gemeindeentwicklungsprojektes FiS am Reformationstag mitzuerleben. Im Festgottesdienst, bei dem unsere Kinder zu Anfang dabei und später in den Kindergottesdienst „auszogen“, erlebte sie mit mehr als 400 Gottesdienstbesuchern und über 300 Abendmahlsteilnehmern eine mehr als volle Stadtkirche mit selbstbewussten und sangesfreudigen Rothern. „Die Rother haben die Stadtkirche heute gerockt“, meinte ein Mitte Vierziger, der erstmals seit Jahren wieder in einem Gottesdienst war. So wie er kamen Gäste aus mehreren anderen christlichen Gemeinden und Kirchen, aus Politik und Gesellschaft. Eine Ehre und ein Auftrag zugleich. Denn gefeiert werden sollte gemeinsam, ökumenisch ausgerichtet, mit klarem Blick für Verfehlungen in der Vergangenheit, aber auch mit sichtbarer Freude über die großen Geschenke Luthers und seiner Weggefährten. Keine Glorifizierung, sondern die Frage nach dem Weg in die Zukunft sollte den Gottesdienst prägen. Diesen Festgottesdienst zum 500-jährigen Reformationsjubiläum gestalteten Kirchenvorsteherinnen, Ehrenamtliche, Hauptamtliche, geladene Gäste, die Kantorei, der Posaunenchor mit viel Kreativität gemeinsam. Elemente aus der Zeit Luthers wurden genauso dargeboten, wie liturgische Bausteine aus der Gegenwart und solche mit Anklängen für die Zukunft. Dafür sei herzlich gedankt. Die Festpredigt hielten erstmals die Rother Pfarrer/innen gemeinsam und machten damit deutlich, dass sie gewillt sind, miteinander im Team zu wirken und sich die Bälle des Evangeliums immer wieder neu zuzuspielen. Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde das Gemeindeentwicklungsprojekt FiS feierlich eröffnet. Die sich anschließende Angebote in und um die Stadtkirche besuchten über 700 Menschen. Für einen Feiertag in der Ferienzeit ein starkes Zeichen evangelischer Identität.

Den ausführlichen Bericht von Steffi Graff in der Ausgabe der RHV vom 2. Nov. 2017 mit vielen weiteren Fotos finden Sie unter Nordbayern.de!

Team Öffentlichkeitsarbeit 

Im Rahmen der Aktion "AbendRoth" am 20. Oktober 2017 wurde der Weltladen der evangelischen Kirchengemeinde Roth in den Räumen des Alten Rathauses in der Hauptstraße neu eröffnet. Die gute Lage im Zentrum der Stadt und die größere Ladenfläche sind eine deutliche Verbesserung gegenüber dem früheren Standort im Alten Kantorat.
Dank vieler Vorbereitungen und eines unermüdlichen Einsatzes durch das ökumenische Weltladenteam konnten die Räume in sehr schöner, ansprechender Weise neu gestaltet werden.
Viele Besucher kamen, um die neuen Räume zu besichtigen. Ein voller Erfolg!
Die Öffnungszeiten sind in Zukunft freitags 14.30 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr.
Pfarrerin Elisabeth Düfel