Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

Kalender

April 2021
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Losungen

Tageslosung von Donnerstag, 22. April 2021
Die auf den HERRN sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.

Jubilate – Jauchzt dem Herrn!

In Coronazeiten?

Was uns trotzdem immer wieder Grund zur Freude gibt, ist die Verbundenheit mit Gott.

Pfarrerin Renate Schindelbauer aus Dietersdorf und Pfarrerin Elisabeth Düfel freuen sich auf alle, die die Gottesdienste mitfeiern, zusammen mit den Lektorinnen, der Kantorin Seonghyang Kim, einem kleinen Chor und Mesner Norbert Wiendl um 10 Uhr in der Stadtkirche, und um 8 Uhr in der Kreuzkirche in einer kleineren Besetzung.

Pfarrerin Elisabeth Düfel

 

Freitag,  12. März um 18 Uhr in der Stadtkirche Roth:
„…zu Eurem Gedächtnis: Visual History“

So lautet das Thema der Woche der Brüderlichkeit 2021.

Über die Bedeutung von Bildern für die Erinnerungs- und Gedenkkultur

Vorankündigung:

Am 16. Mai um 14 Uhr findet eine Stadtführung zu Spuren und Geschichten jüdischen Lebens in Roth statt.

Treffpunkt: Schlosshof. Anmeldung unter 848 513 (Touristinfo) oder unter 0162 2757727 (vhs)

Ein Angebot der evang. und kath. Kirchengemeinde Roth in Kooperation mit der vhs im Landkreis Roth und der Initiative „Roth ist bunt“

Mit diesem Motto möchte ich gerne in einem Gottesdienst am 07. Februar 2021 um 10.00 Uhr in der Rother Stadtkirche das Ende meines Vikariats und damit auch den Abschied von der Rother Gemeinde feiern. Ich freue mich, dass ich auf 2,5 tolle Jahre zurückblicken darf, sodass mir gar nichts anderes bleibt als zum Schluss zu sagen: „Allmächd na, is des schee“.

Bitte melden Sie sich für Ihre Teilnahme an dem Gottesdienst unter diesem Link für den Gottesdienst an:
https://app.guestoo.de/public/event/00df7cd4-952f-47d1-a0a5-74f25cc23ed9


Ich freu mich auf Sie!
Vikarin Johanna Bogenreuther-Schlosser

Gottes Segen für 2021 - wir starten ökumenisch ins neue Jahr 2021

Die evangelische Kirchengemeinde Roth und die katholische Pfarrei Roth starten mit einem ökumenischen Gottesdienst am Neujahrstag um 17 Uhr gemeinsam in das neue Jahr 2021. In diesem Jahr in der katholischen Stadtkirche, 2022 dann in der evangelischen Stadtkirche. Wir freuen uns gemeinsam, mit großer Hoffnung und unter Gottes Wort das neue Jahr 2021 zu beginnen. Den Gottesdienst werden Helga von Schlenk, Gerda Klenk, Michael Marx, Pfarrer Christian Konecny und Pfarrer Joachim Klenk sowie Thomas Rösch an der Orgel gestalten. Thematisch steht der Neujahrsgottesdienst unter dem Motto der Jahreslosung 2021 „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“. Ein Wort Jesu aus dem 6. Kapitel des Lukasevangeliums mit dem Gedanken: So wie Gott uns beinahe unbemerkt seine Barmherzigkeit „in die Tasche steckt“, so dürfen wir diese Barmherzigkeit „ergreifen“ und an andere weitergeben. Möge dieses neue Jahr - das mit allen seinen Unsicherheiten, Erwartungen und Hoffnungen vor uns liegt - viele Gelegenheiten schenken, barmherzig zu sein, uns selbst, Menschen in unserem Lebensumfeld und gegenüber Anderen in der Welt

Im Namen der evangelischen Kirchengemeinde Roth und der katholischen Pfarrei Roth
Pfarrer Joachim Klenk & Pfarrer Christian Konecny

 

An den vergangenen Sonntagen war die Landeskirchliche Gemeinschaft in der Stadtkirche am Spätnachmittag zu Gast.

Die Gemeinde hat bei uns Gottesdienst gefeiert, da ihre Räumlichkeiten durch die Coronasituation zu beengt sind und draußen nicht immer das Wetter berechenbar ist.

Wir freuen uns, dass die Landeskirchliche Gemeinschaft gerne zu uns kommt und wir unsere Kirche teilen und Gastfreundschaft üben können.

Ein Zeichen gelebter Ökumene!

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Roth gehört zum Landeskirchlichen Gemeinschaftsverband Bayern e.V. und ist ein freies Werk innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern.

Pfarrerin Elisabeth Düfel

Einen festlichen Gottesdienst miteinander feiern mit Musik, vielen Gästen, Vorfreude, die am Ziel angekommen ist, schöne Festkleidung anziehen, Familie treffen, Freunde treffen, gemeinsam an einer festlichen Tafel sitzen, sich unterhalten, sich freuen über ein schönes Fest… An diesen Wochenenden hätten wir in der Gemeinde die Konfirmationen gefeiert, große Feste hätten wir begangen, Jugendliche gesegnet für ihren Lebensweg, und als eigenverantwortliche Gemeindemitglieder begrüßt mit ihren Familien …
Ja, schön wäre es! Das klingt wie aus einem anderen Film.
Im Moment ist alles anders! Tröstlich der Kommentar einer Konfirmandin, die mir geschrieben hatte: Das einzig Gute an der Situation ist, dass die Vorfreude dann länger dauert.
Wir sind als Konfiteam auch richtig traurig und auch uns fehlen die Vorbereitungen, die Vorfreude in diesen Tagen. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir miteinander die Konfirmationen feiern werden, wann und wie es dann auch sein wird. Auch wenn wir dazu nichts konkretes zur Zeit versprechen können, keinen genauen Zeitpunkt sagen können, Jesu Versprechen gilt: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt. Gerade jetzt in diesen Wochen macht uns das Mut, in denen so viel nicht mehr so ist, wie es davor war. Dieses Versprechen kann nicht abgesagt werden!
Wir freuen uns, wenn wir euch, die Konfis und ihre Familien, wieder treffen können, wenn wir das Fest der Konfirmationen zusammen feiern können.
Wir senden allen Konfis und ihren Familien ein Gott befohlen!
Das Konfiteam mit Vikarin Johanna Bogenreuther, Pfarrerin Elisabeth Düfel und Pfarrer Eberhard Hadem

Nachdem Jesus gefoltert wurde, ging es für ihn nach Golgatha. Dem Bericht des Johannesevangeliums zufolge hat er sein Kreuz dorthin selbst getragen, die anderen drei Evangelisten berichten davon, dass es von Simon von Kyrene getragen wurde. 
Als die Soldaten ihn ans Kreuz geschlagen hatten, warfen sie das Los, wer seine Kleider erhielt und hängten ihm die Aufschrift ans Kreuz: „Das ist Jesus, der Juden König.“ (Mt 27,37)

Werden die vier Evangelien zum Vergleich nebeneinandergehalten, sind sieben letzte Worte Jesu am Kreuz zu finden:
1. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34)
Ein Satz, der die Menschlichkeit Jesu hervorhebt. Was am Kreuz geschieht ist zu grausam. Dem Menschen Jesu ist es nicht möglich, denen zu verzeihen, die ihn kreuzigen, ihn töten. Darum bittet er Gott darum, eben dies zu tun.

2. „Wahrlich, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43)

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, das eigene Leben zu überdenken und zu ändern. Auch wenn es, wie bei einem der Räuber, der mit Jesus gekreuzigt wird, kurz vor dem Tod ist. Das Ende zeigt hier den Anfang der Ewigkeit, in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.

3. "Frau, siehe, das ist dein Sohn!“ und: „Siehe, das ist deine Mutter!“ (Joh 19,26–27)
Unser Leben ist geprägt von Beziehungen. Uns ist wichtig, dass es unserer Familie, unseren Freunden gut geht. Auch dann oder vielleicht vor allem dann, wenn wir sterben.
So sorgt auch Jesus im Sterben für die, die ihm wichtig sind. Er verweist seine Mutter auf Johannes und andersherum.

Weiterlesen: Osterweg in der Stadtkirche - Jesu Kreuzigung und Tod

Noch immer spielt die Handlung im Garten Gethsemane. An diesem Punkt kommt Judas wieder ins Spiel, mit ihm eine durch Schwerter bewaffnete Schar. Er hat ein Zeichen des Verrats vereinbart: „Welchen ich küssen werde, der ist´s; den ergreift.“ (Mt 26, 48)

Durch einen Kuss verrät er Jesus letztendlich.

Als dieser zur Festnahme ergriffen wird, zieht einer seiner Jünger ein Schwert und schlägt einem Knecht des Hohenpriesters ein Ohr ab.
Jesus reagiert darauf: „Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.“
(Mt 26, 52)

Er erteilt der Gewalt eine Absage, wie bereits an einigen Stellen zuvor, z.B. in der Bergpredigt „Wenn einer dich auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin.“ (Mt 5,39)
Wenn jemand einen Schlag versetzt bekommt, dann wäre die erste Reaktion – sei es aus Wut, Ärger oder vielleicht sogar Reflex – vermutlich zurückzuschlagen.
Jesu Standpunkt ist aber ganz klar: keine Gewalt!

Weiterlesen: Osterweg in der Stadtkirche - Jesu Gefangennahme und Jesus vor dem Hohen Rat 

Der Verrat des Judas

Der Überlieferung des Matthäusevangeliums nach hat Judas, einer der Jünger, Jesus bei den Hohepriestern verraten und wurde dafür mit 30 Silberlingen entlohnt.
30 Silberlinge? Wie viel war das damals? Was wären sie heute wert?
Nachdem Judas später Selbstmord beging, kauften die Hohepriester von den 30 Silberlingen einen Acker. Heute wird der Wert jeder Münze auf 200 bis 500 Euro geschätzt.

Das Abendmahl

Berichte über das letzte Abendmahl finden sich in allen vier Evangelien, sowie auch im Brief an die Korinther.
Das zentrale Ereignis des Mahls ist das Brot brechen und Wein teilen. Gott geht einen neuen Bund mit den Menschen ein.

Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird! (Lk 22,19-20)

Weiterlesen: Osterweg in der Stadtkirche - Der Verrat des Judas