Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Dienstag, 19. November 2019
Wenn sie auch wider dich streiten, werden sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette.
Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

Wer neu beginnen möchte, sollte nicht nach vorne, sondern zurück blicken. Das ist die Philosophie, mit der der Buß- und Bettag das neue Kirchenjahr einleitet.

Es ist eine schöne Tradition, das neue Jahr mit guten Vorsätzen zu beginnen: Mit dem Rauchen aufhören, Abnehmen, weniger Zeit mit Fernsehen und mehr Zeit mit den Kindern verbringen – zum Jahreswechsel erscheint möglich, was man das ganze Jahr über nicht vermag. Auch der Buß- und Bettag ist ein Neujahrstag: Als letzter Feiertag im Kirchenjahr richtet er den Blick allerdings nicht nach vorne auf die Ankunftszeit des Advents und das neue Leben in der Krippe, sondern hält inne und schaut zurück. Neustart bedeutet hier nicht, sich ambitionierte Ziele zu stecken und den Horizont des Möglichen zu verschieben, sondern mit den zurückliegenden Fehlern und Verlusten abzuschließen.

Vor dem Hintergrund einer auf Leistung ausgerichteten Gesellschaft ist die Botschaft des Buß- und Bettages eine Herausforderung, vielleicht auch eine Zumutung. In der Leistungsgesellschaft denkt man nur über Fehler nach, wenn man daraus lernen möchte, um es dann noch besser zu machen. Eine wissenschaftliche Umfrage aus dem Jahr 2013 kam zu dem Ergebnis, dass sich zwei Drittel aller Deutschen, sowohl Männer als auch Frauen, selbst als Perfektionisten bezeichnen. Dass unsere Gesellschaft auf Leistung und Wachstum ausgerichtet ist, sieht man aber nicht nur in den Leistungssystemen Beruf- und Ausbildung, sondern zunehmend auch im privaten Bereich. Das belegt zum Beispiel der rasant anwachsende Sachbuchmarkt, in dem die Ratgeberliteratur zum beliebtesten Genre angewachsen ist: Vom Liebes- und Beziehungsleben, über Körper und Ernährung bis hin zur Psyche reicht das Angebot der Selbstoptimierung.

Die Bibel entwirft da ein ganz anderes Menschenbild. Wenn sich in Ninive etwa ein ganzes Volk, inklusive seines Königshauses und aller Tiere in Sack und Asche hüllt, um Buße zu tun, dann wirft das die Frage auf, ob das Bußen und Beten nicht auch ein Gesellschaftsmodell sein könnte. Das wäre eine Gesellschaft, in der man sich Fehler erlauben dürfte, weil man auf die Vergebung Gottes und seiner Mitmenschen hoffen dürfte. In der man das Neue beginnt, indem man mit dem, was hinter einem liegt, Frieden schließt. Übrigens: Im Jahr 2014 fassten sich 57% aller Deutschen als guten Vorsatz, Stress zu vermeiden. Vielleicht ist die Idee des Buß- und Bettages ja aktueller denn je …

 

Der Diakonieverein Roth spendet im Jahr 2019  € 3.000 für die ambulante Pflege des Diakonischen Werkes im Raum Roth und Umgebung. Damit sind 150 zusätzliche Pflegestunden finanziert, die vor allem für die Zuwendung und Gespräche zu pflegender Menschen gedacht sind. Der Diakonieverein Roth setzt damit ein Zeichen für eine „Pflege mit Zeit“. Seit vielen Jahren engagiert sich der Rother Diakonieverein für die ambulante Pflege im Gebiet rund um Roth, Büchenbach, Eckersmühlen und Pfaffenhofen. Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Jürgen Meier, bedankte sich mit einem Lächeln für den bunten Scheck, der wieder von einem Kind gestaltet wurde.  Der Vorstand des Diakonievereins, Birgit Amthor, Günter Pfaffenritter und Pfarrer Joachim Klenk, freuen sich über die enge Zusammenarbeit zum Wohle kranker und pflegebedürftiger Menschen.

Ich sitze im Sand am Meer und schaue den Wellen zu, wie sie unaufhörlich ans Ufer rollen. Mal stärker, mal sanfter, es hört nie auf. Ich schaue den Kindern beim Toben in den Wellen zu. Ein älteres Ehepaar läuft barfuß am Strand entlang und freut sich über die Kinder im Wasser. Der Ball, mit dem die Kinder spielen, verirrt sich an den Strand, der Mann hebt ihn auf und wirft ihn kraftvoll zurück. Seine Frau lacht ihn an. Mein Blick geht übers Wasser, ich sehe die kleinen Schaumkronen auf den Wellen. Bis die Welle am Ufer ankommt,...

Weiterlesen: Was Wasser uns lehren kann

Nach 10 Jahren verlässt Diakon Michl Martin die evangelische Kirchengemeinde Roth, die ihn am vergangenen Sonntag in einem bewegenden Gottesdienst verabschiedete. Etwas Wehmut klang bei allen Grußworten hindurch, ihn gehen zu lassen. „Manche der größten Liebesbekundungen geschehen beim Abschied. Das ist dann der Nektar, die Süße inmitten des Bitteren“, meinte Martin in seiner Predigt. Er erinnerte an den Beginn seiner Tätigkeit in Roth, als er intensiv für seine neuen Ideen kämpfen musste, und wie sich das nach und nach veränderte. Heute ist die Kirchengemeinde voller Dankbarkeit für die Spuren, die er in der Gemeinde und bei vielen Menschen hinterlassen hat. Manche Tränen flossen, im Gottesdienst wurde gelacht, geklatscht, zugerufen, die Orgel grüßte mit der Star-Wars-Filmmelodie ‚Möge die Macht mit dir sein!‘

Beim anschließenden kleinen Empfang verabschiedeten sich viele Menschen von ‚ihrem Michl‘, der sich umgekehrt auf seine unnachahmliche Art von ihnen verabschiedete: „Mit dem Wunsch nach Segen zieh ich jetzt Leine, mach mich vom Acker, acker‘ woanders hin. Biblisch gesprochen: Ich seh‘ zu, dass ich Land gewinne.“ Diakon Martin wird zukünftig als Lehrer in der heilpädagogischen Förderschule in Rummelsberg tätig sein.

Text: Pfr. Eberhard Hadem, Fotos: Jörg Ohlson

Der neue Gemeindebrief für September bis November 2019 ist gedruckt und wird in Kürze in die Briefkästen verteilt. Hier auf der Homepage können Sie ab sofort schon vorab einen Blick hinein werfen.
Im neuen Gemeindebrief verabschiedet sich unser bisheriger Diakon Michel Martin und blickt zurück auf seine 10-jährige Tätigkeit in Roth. Daneben stellt unsere neuen Kantorin Seonghyang Kim sich und ihre Vorstellungen zu ihrer neuen Aufgabe in einem längeren Interview vor.
 Klicken Sie einfach auf das Titelbild und laden Sie die Datei herunter (Größe ca. 8 MB). 

Als Web-Version direkt im Netz finden Sie den neuen Gemeindebrief hier! Der Aufruf ist meist schneller als beim Herunterladen! Wie im Heft können Sie darin blättern, und Links sowie Mailadressen können Sie direkt anklicken. Aufgrund der höheren Auflösung sind auch die Fotos schärfer und klarer als in der pdf-Version.

Wir, die Redaktion wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem Gemeindebrief.

 

Einer der Schaukästen auf dem Friedhof zeigt ein neues Außenbild. Informationen und Hinweise werden anschaulich dargestellt. Diakonin Anneliese Weidinger und Graphikerin Eva Söhn kümmern sich um eine ansprechende Schaukastengestaltung. Lesen Sie selbst, was sich inzwischen alles auf dem Friedhof entwickelt und wo die Kirchengemeinde Akzente setzt.

In Roth ist Kirchweih und die Stadt feiert von Freitag bis Dienstag. Die evangelische Kirchengemeinde feiert selbstverständlich mit, auch wenn es keine Verbindung zur Weihe der Stadtkirche gibt. Doch wer will schon ein Kirchweihfest missen. In diesem Jahr sind die Rother zu einem besonderen Kirchweih-Gottesdienst eingeladen. Die Gottesdienstbesucher*innen können den Fortlauf der Predigt mitbestimmen. Pfarrer Joachim Klenk möchte die Gemeinde im guten Sinne herausfordern. Es darf nachgedacht, gelacht und abgestimmt werden. Nach Predigtabschnitten bestimmen die Gottesdienstbesucher*innen, in welche Denkrichtung es in der Predigt weitergehen soll. „Ich bin schon gespannt, ob es klappt“, so der Rother Stadtpfarrer. Denn nicht eine, sondern quasi zwei Predigten müssen geschrieben und aufeinander abgestimmt werden. Und ob die Rother am frühen Sonntagmorgen in der Lage sein werden, ihre Arme zur Abstimmung zu heben, ist auch noch nicht sicher. Natürlich lädt auch in diesem Jahr der Kirchenvorstand mit Vertrauensfrau Barbara Zehnder und ihrem Team zum traditionellen Weißwurstessen neben der Stadtkirche ein. Seien Sie herzlich willkommen.

Joachim Klenk & Barbara Zehnder

Unsere Mannschaft der Rother Konfirmanden hat den bayerischen Konfi-Cup bei SPORTISSIMO gewonnen. In mehreren Spielen auf dem Kleinfeld setzten sich die Rother Konfis souverän durch und glänzten durch mannschaftliche Geschlossenheit. Dazu beigetragen haben ihre Betreuer Robert Zwingel und Dieter Wolf. Die evangelische Kirchengemeinde gratuliert den Konfis und der Mix-Mannschaft aus der Kirchengemeinde, die bei den Erwachsenen den 2. Platz erringen konnten.

Team Sportissimo

Ein tolles Erlebnis für ca. 600 inklusive Sportler und viele Besucher, die das inklusive Sportfestival „SPORTISSIMO“ am vergangenen Samstag erlebten, das von der Evangelischen Jugend Bayern, dem Dekanat Schwabach, der Kirchengemeinde Roth, der TSG Roth und dem Inklusionswerk als Hauptveranstalter durchgeführt wurde. Ein lebendiger Gottesdienst mit vielen Ehrengästen, darunter der evangelische Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, läutete das alle 2 Jahre stattfindende und bayernweite inklusive Sportfestival SPORTISSIMO ein. Die Botschaft: Wir alle sind schon Sieger – bei Gott! Fair spielen, einander ins Spiel bringen, auf den anderen achten – das war das Motto. So konnten alle zu Siegern werden. Beeindruckend war das bunte Miteinander auf den Spielfeldern und an den Stationen des Inklusiven-Parcours. Ob Blinden-Cafe des Blindenbundes, Gebärdensprachtraining der Regens-Wagner-Stiftung, Rolli-Parcours des Inklusionswerkes, Rollstuhlbasketball des Diakonievereins oder andere Angebote der evangelischen Jugend – für jeden war etwas dabei. Danke allen Mitarbeitenden, Unterstützenden und Akteuren, die trotz der Regengüsse vollen Einsatz gezeigt haben.
Das Sportissimo Team