Liebe Besucherinnen und Besucher,
die Internetseiten unserer Kirchengemeinde sind umgezogen. Ab sofort finden Sie unseren technisch und inhaltlich überarbeiteten Internetauftritt unter der neuen Adresse
Die Seiten der Kirchengemeinde Pfaffenhofen sind weiterhin unter der Adresse
www.evang-kirche-pfaffenhofen.de
aufrufbar.
Im FiS - der Begegnungsstätte für Alle in unserer Kirchengemeinde wird fleißig hergerichtet.

Mit viel Energie und Fleiß wird wieder daran gearbeitet, damit sich zwischen Stadtkirche und Altem Rathaus möglichst schnell viele verschiedene Menschen begegnen und kennenlernen können!
Schauen Sie doch im Vorbeigehen immer mal wieder in das Schaufenster hinein. Ins Fenster gucken ist ausdrücklich erlaubt :-).
Wollen Sie mehr wissen? Oder den neuesten Bericht vom Stadtstreuner lesen? Dann ist der folgende Link genau das Richtige für Sie: http://www.evang-kirche-roth.org/index.php/gemeinde/fis-gemeindeprojekt-fenster-in-die-stadt.
Ihr Projektteam
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Beim Familiengottesdienst am 02.Juli waren das erste Mal die Türen des FiS - "Fenster in die Stadt" geöffnet. In dem Gebäude am Winkel zwischen Stadtkirche und Altem Rathaus entsteht eine Begegnungsstätte für Alle. Ab dem Herbst sollen sich hier die verschiedensten Menschen treffen - Jung und Alt, Familien, Menschen mit und ohne Behinderung, und viele mehr. Wir wollen ein Treffpunkt sein - Kirche mitten in der Stadt eben. Im FiS kommen Glaube, Fragen und Begegnungen zusammen. Hier sollen alle willkommen sein - sei es beim Kaffee nach der Kirche, beim offenen Treffpunkt, beim Austauschen und Fragen über den Glauben, oder, oder oder. Dafür müssen wir noch einiges renovieren - Wände streichen, umbauen, planen und Möbel suchen. Schauen Sie doch immer wieder rein. Wenn Sie mehr wissen wollen: Auf unserer Seite über das Projekt finden Sie immer wieder Neuigkeiten. http://www.evang-kirche-roth.org/index.php/gemeinde/fis-gemeindeprojekt-fenster-in-die-stadt Dort haben wir auch wieder einen ganz besonderen Bericht vom "Stadtstreuner" für Sie. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Projektteam |
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Am Samstag, 24.06.2017 fand wieder das inklusive Sportfest Sportissimo in Schwabach statt. Einige hundert Sportler und Gäste kamen voll auf ihre Kosten. Es gab zahlreiche Teams, die sich zusammensetzten aus Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt, Männern und Frauen sowie aus Menschen, die ganz verschiedene Sprachen sprechen. |
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Der Alltagsparcour bot so einige Tücken: Beim Menschenkicker waren wir als lebende Kickerfiguren gefragt. Mit dem Rollstuhl, Krücken und einem Rollator fuhren wir über Rampen und bewältigten Hindernisse und Aufgaben. Schließlich war der Tastsinn gefragt, als mit verbundenen Augen ein Tisch gedeckt, Getränke eingeschenkt und genau 12,58 Euro abgezählt werden sollten (Wir hatten 12,39 Euro :-) ). Hier waren verschiedene Rother vertreten: Das Rother Inklusionsnetzwerk "Rhink" war dabei, Bewohner aus dem Auhof, aber auch eine Gruppe aus unserer evangelischen Kirchengemeinde: der "Rothe Blitz". Und genau diese Gruppe hat sogar einen Sonderpreis gewonnen! Ausgezeichnet wurden wir als das bunteste Team: Wir hatten die älteste Teilnehmerin dabei, Bewohner der Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge, Menschen mit und ohne Behinderung. Und wir waren ein super Team! Ich glaube ich schreibe im Namen aller, wenn ich sage: Wir freuen uns auf das nächste Mal! |
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Am Sonntag, den 18. Juni 2017 fand wieder der Inklusionsgottesdienst in der Stadtkirche in Roth statt. Menschen mit und ohne Behinderung feierten gemeinsam Gottesdienst. Der Gottesdienst wurde zu großen Teilen von Ehrenamtlichen mitgestaltet. Menschen mit ihrem ganz eigenen Hintergrund wirkten mit - eine schöne Vielfalt. Ein großer Blumenstrauß in der Mitte bildete sich wieder - als Symbol für unsere Vielfalt. Die Lesung wurde mittels Punktschrift vorgetragen; Mit dabei war der Gospelchor „Siyahamba“, in dem diesmal auch Bewohner einer Außenwohngruppe des Auhofes mitwirkten. Gebärdensprachdolmetscher übersetzten den Gottesdienst. |
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Die Predigt hielten Pfarrer Joachim Klenk (in deutscher Lautsprache) und Vikarin Felizitas Böcher (in deutscher Gebärdensprache) als Predigtdialog. Thema war die Hoffnung auf "unsere ganz neue Welt", in der alle Menschen ganz besonders und doch gleich sind. Gott selbst will sie für uns schaffen - irgendwann in ferner Zukunft. Grundlage dafür ist ein Text aus dem Neuen Testament - Offenbarung 21. |
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Eines wurde klar: Dieser neuen Welt dürfen sich die Anwesenden schon näher fühlen. Wir erlebten Inklusion - das Zusammensein ganz verschiedener Menschen - als etwas fast Normales, das dennoch begeistert. Diese Begeisterung war auch in den Gesprächen beim Kaffee nach dem Gottesdienst deutlich wahrzunehmen. Die Gespräche wurden in deutsch, englisch und Gebärden-sprache geführt. Das besondere Angebot, Bibelverse in Punktschrift schreiben zu lassen hatte viel Zulauf. Die Schreiberin kam kaum nach mit den Anfragen und es wurde fleissig geübt mit den Fingern zu lesen.
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In Roth ist was los. Ein neues Projekt wird entwickelt. Unsere Gemeinde hat Räumlichkeiten gegenüber der Stadtkirche angemietet. Dort soll ein offener, christlich geprägter Treffpunkt entstehen: FiS - Fenster in die Stadt
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Offene Gemeinde in Roth erleben
Menschen Verbinden |
Auf unserer Homepage können Sie teilhaben an der Entwicklung. Es gibt eine Seite, auf der Sie verfolgen können was passiert: http://www.evang-kirche-roth.org/index.php/gemeinde/fis-gemeindeprojekt-fenster-in-die-stadt
Schauen Sie doch einfach immer wieder einmal rein.
Mit dem Palmsonntag sind wir als christliche Gemeinde in die Karwoche gegangen. Der Wochenspruch steht im Johannesevangelium, Kapitel 3: „Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben“. Wir stellen uns damit auch bewusst unter den Segen von Gottes Handeln für uns als Persönlichkeit und Gemeinde.
Unser Segen am Übergang zur Karwoche:
Gott segne und behüte dich
Jesus Christus gehe dir voran auf deinem Weg.
Gottes Geist sei mit dir bis ans Ende der Tage.
Dann wird jedes Knie sich beugen
Und jede Zunge bekennen,
dass Jesus Christus der Herr ist.
AMEN
Die Aktion lebendiger Adventskalender war so bunt und lebendig wie dieses Tor es zeigt: Viele Begegnungen, Gespräche, Geschichten und Lieder haben uns in der Adventszeit begleitet in und an den verschiedenen Häusern und Einrichtungen unserer Gemeinde. Es waren Momente der Einkehr in der oft so hektischen Adventszeit!
Elisabeth Düfel, Pfarrerin
Gott spricht:
„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“.
Hesekiel 36,26
Diese Jahreslosung 2017 klingt nach Neuanfang. Ein neuer Geist soll das Herz erfüllen. Nun, das mit dem Herzen ist so eine Sache. Ich selbst muss mich einer Herz OP unterziehen. Ein wenig mulmig ist mir schon, wenngleich für Ärzte solch eine OP reine Routine ist. Ich für mich weiß, dass ich danach meine Routine aufbrechen und anders leben muss. Das möchte ich auch. Meine Einstellung zum Leben wird sich nicht anders werden, aber meine Blickrichtungen. So ähnlich geht es mir mit diesen Worten aus dem Buch des Propheten Hesekiel. Die Worte wurden damals in einer schwierigen Situation geschrieben. Die Heimat der Israeliten wurde zerstört. Die Menschen wurden vertrieben, mussten fliehen. Wie soll es weitergehen? Gab es noch Hoffnung? Wo soll der Blick hingehen? Und dann diese Worte! „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“. Ein Geschenk! Eine Hoffnung! Ein Neuanfang!
Sicher ist: Es wird nicht gehen das neue Herz anzunehmen, aber mit einem alten Geist weiterleben wollen. Nicht damals, nicht heute. Mit einem alten Geist wird das erneuerte Herz wieder schwächeln. Was der alte Geist sein könnte? Dass ich zaghaft bin, ohne ernstgemeinte Zuwendung, manchmal mutlos, oft auf eingefahren, ja selbstverliebten Wegen. Und er neue Geist? Der neue Geist hat für mich die Verheißung von einem Hauch Hoffnung, einem Schuss Zuversicht, einer großen Portion Liebe – und vor allem keine Angst.
Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir in unserem persönlichen Leben und in unserer Kirchengemeinde viel von diesem neuen Geist, der verheißen wird, im Jahr 2017 spüren. Ganz auf Martin Luthers Spuren mutige Schritte gehen, ohne zu schnell zu werden. Neues entdecken, ohne das Liebgewonnene zu verlieren. Mit dem Willen zu verstehen mit einander umzugehen, ohne zum Einheitsbrei zu werden.
Ich wünsche mir eine Kirche mit vielen bunten Kirchenmitgliedern, die sich weniger um sich selbst dreht, sondern mit den Menschen und in Bewegung bleibt. Ein neues Herz und ein frischer Geist, das sind da wunderbare Geschenke zum Jahresbeginn 2017.
Ihr Pfr Joachim Klenk


