Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

die Internetseiten unserer Kirchengemeinde sind umgezogen. Ab sofort finden Sie unseren technisch und inhaltlich überarbeiteten Internetauftritt unter der neuen Adresse

www.roth-evangelisch.de

 

Die Seiten der Kirchengemeinde Pfaffenhofen sind weiterhin unter der Adresse

www.evang-kirche-pfaffenhofen.de

aufrufbar.

Am 21.04.2013 war es wieder einmal soweit. Zum sechsten Mal fand am Marktplatz in Roth der inzwischen zu einer festen Einrichtung gewordene Motorrad-Gottesdienst statt. Und wieder waren ca. 350 Biker aus nah und fern der Einladung gefolgt und ließen den Marktplatz sowie die angrenzenden Straßen mit ihren Maschinen zu einem beeindruckenden Freiluft-Gottesdienstraum werden. Zusammen mit einer großen Zahl von Besuchern aus der Kreisstadt und Umgebung feierten sie unter der Leitung von Pfr. Manfred Hohnhaus einen Gottesdienst, der unter der Bibelwort aus Matthäus 6 Vers. 34 stand: "Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat." Pfr. Hohnhaus fand eindringliche Worte, die die Biker zur Entschleunigung mahnten und sie daran erinnerten, dass nach der langen Winterpause manchmal auch eine 125er Maschine ausreicht, um das unbeschreibliche Gefühl der ersten Ausfahrt im Frühjahr zu genießen. Er mahnte die Motorradfahrerinnern und -fahrer, sich daran zu erinnern, dass stets Vorsicht und Rücksicht geboten seien, damit jeder mitkommt - nicht nur auf der
Straße, sondern auch im Leben.

Besonders nachdenklich waren alle Teilnehmer beim Totengedenken, bei dem zunächst alle Maschinen angelassen und dann Reihe für Reihe abgestellt wurden, bis auch der letzte Motor aus ging.Motorradgottesdienst 2013

Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Wilson-Gospel-Choir, der auch schon bei den früheren Gottesdiensten die Zuhörerinnen und Zuhörer begeistert hat.

Die kircheneigene Band der Rother Kirchengemeinde gestaltete am 14.04.2013 gemeinsam mit KMD Klaus Wedel die Konfirmation von Sprengel IV mit fröhlichen Glaubensliedern. „Gemeinschaft“ – so stand es  in großen bunten Buchstaben auf einem Leintuch geschrieben, das über dem Altar der Rother Stadtkirche hing. Die Konfirmanden hatten dieses Tuch auf einer Freizeit selbst gestaltet. Gemeinschaft gestalten, dazu ermutigte Pfr. Joachim Klenk gemeinsam mit seinem Team. Glauben  konkret leben bedeutet eben auch Gemeinschaft mitzugestalten. Christen haben den Auftrag, immer wieder Position im Leben zu beziehen und Verantwortung zu übernehmen. Petra Hölzel, Mitglied des Kirchenvorstandes, verdeutlichte diesen Gedanken an der Geschichte der kleinen Schraube, ohne die nichts gehe. Du bist als Mensch einzigartig und wichtig, dies war auch die Botschaft des Segens, den die Kirchenvorsteher Christina Porlein, Barbara Zehnder und Jörg Ohlson weitergaben.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden im Sprengel 1 haben am 7. April konfirmiert. Gemeinsam hatten die jungen Damen und Herren mit Pfarrer Joachim Klenk, den Mitarbeiterinnen Larissa Kellner, Michaela Aberham und Sophia Becker den Konfirmationsgottesdienst vorbereitet. Gebete, Symbole und gute Gedanken waren das Ergebnis. Wir freuen uns gemeinsam mit Vertrauensfrau Barbara Zehnder und den Kirchenvorständen Gerhard Geim und Thomas Dechand über die 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden und wünschen ihnen Gottes reichen Segen.
Team Öffentlichkeitsarbeit.

Fast vierzig Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren waren der Einladung der Gemeinde gefolgt, sich gemeinsam an zwei Kinderbibeltagen auf Gründonnerstag und die Osterzeit einzustimmen. Diakon Michael Martin und Dekanatsjugendpflegerin Tanja Reidelbach hatten die Kinderbibeltage mit einem großen ehrenamtlichen Team aus Kindergottesdienst- und Jugendmitarbeitern auf die Beine gestellt. Das Kirchencafé-Team hatte dafür gesorgt, dass auch am leiblichen Wohl nichts fehlte und die hungrige Horde mit Brötchen, Cornflakes, Wienerle, Nudeln mit verschiedenen Saucen und Getränken verwöhnt.
Am Mittwoch und am Gründonnerstag waren die Kinder jeweils von 8.30 bis 17 Uhr im alten Rathaus und in und um die Stadtkirche unterwegs gewesen. Am Mittwoch stand der Einzug Jesu in Jerusalem im Mittelpunkt und die Kinder gestalteten mit den Betreuern eine bunte Einzugsszenerie aus Papier, Pappe und Stoff, die noch bis zum 05.04.2013 in der Stadtkirche zu bewundern ist. Für viele Kids war der nachmittägliche Ausflug ins nahe Gauchsdorf das absolute Highlight: Dort bekam der Esel Benno Besuch von 22 Kindern und wurde dem Ruf eines geduldigen Grautiers mehr als gerecht. Viele Streicheleinheiten waren die Belohnung dafür, dass bei einer winterlichen Osterwanderung nach und nach alle Kinder auf seinem Rücken reiten durften.
Am Donnerstag stand „Abendmahl“ auf dem Programm. Dazu absolvierten die Kinder vormittags einen Stationenlauf, der bis in die hintersten Winkel der Stadtkirche, auf den Kirchturm und ins Pfarramt führte. Nachmittags wurde fleißig gewerkelt, um das Familienabendmahl vorzubereiten. Es wurde ein großes Holzkreuz gezimmert und verziert, das Brot für das Abendmahl gebacken, Musikinstrumente gebastelt und Kerzen gestaltet. Um 17 Uhr endlich kamen die Eltern und viele andere Gottesdienstbesucher, um die Werke der Kinder ausgiebig zu bestaunen. Dann begann der Gottesdienst mit einem kunterbunten Einzug. In fröhlicher Runde, aber gleichzeitig in aller Ernsthaftigkeit feierten Groß und Klein mit Pfarrer Joachim Klenk in einer ganz besonderen Atmosphäre Abendmahl. 
„Wann macht ihr wieder Kinderbibeltage?“, fragten viele Kinder  beim Abschied. Bald. Versprochen! Bis dahin gibt es auf alle Fälle einmal im Monat Kinderkirche und ab und zu einen Minigottesdienst. Alle Kinder sind herzlich dazu eingeladen. 
Steffi Graff

Herzogin Elizabeth in Bayern war am vergangenen Sonntagabend bei einem Benefizkonzert in der Stadtkirche Roth zu Gast. Eingeladen hatte die Multiple Sklerose Gruppe Roth, die ihr 15-jähriges Jubiläum feierte. Dr. Paul Gerhard Rösch, selbst MS betroffen und Kirchenvorstand, verstand es geschickt, im Vorfeld die notwendigen Kontakte und Personen zusammenzuführen. Begleitet von ihrem Ehemann Herrn Terberger, erlebte die Herzogin, unter der künstlerischen Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel ein beeindruckendes Programm. Kantorei und Posaunenchor wuchsen über sich hinaus, begleitet von  Solistinnen und einer außergewöhnlichen wie beeindruckenden Textauswahl durch Doris Honig. Thomas  Rösch, gerademal 12 Jahre alt, zeigte zum ersten Mal vor großem Publikum sein virtuoses Können an der Orgel der Stadtkirche. Die 300 Konzertbesucher waren begeistert, was sich auch in der grandiosen Spendensammlung von € 2.000 an diesem Abend zeigte.

Herzogin Elizabeth in Bayern, interessiert und Menschen zugewandt, überzeugte mit ihrer Natürlichkeit und Neugier, die sie vor allem den MS – Betroffenen entgegenbrachte. Neugier, die Schwelle nachzufragen, versuchen zu verstehen und wahrzunehmen, diese Motivationen prägten auch ihre Ansprache. Beim anschließenden Empfang bedankten sich die Vertreter/innen der MS Gruppen bei der Herzogin und ihrem Gatten und überreichten einen wunderbaren Frühlingsstrauß. Natürlich trug sich die Herzogin auch ins „rote Buch“ der Stadt Roth ein.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Wir gratulieren allen Jubelkonfirmanden, die zu einem festlichen Gottesdienst in die Rother Stadtkirche kamen. 13 Personen hatten vor 70 Jahren (Gnadenkonfirmation), 17 vor 65 Jahren (silberne Konfirmation), 70 vor 60 Jahren (diamantene Konfirmation) und 39 Personen vor 50 Jahren (goldene Konfirmation) konfirmiert. In gemeinsamen Gottesdiensten am 16. und 17.03.2013 wurde dieses Jubiläum gefeiert.

Es kommt auf die Perspektive im Leben an. Die Perspektive kann auf dem Klangteppich des Dankes eine lebensbejahende sein, auch wenn das Leben nicht immer Positives mit sich bringt. Dazu ermutigt der 103. Psalm, so Pfarrer Joachim Klenk.

Die besondere musikalische Ausgestaltung unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel mit Kantorei, traditionellen und modernen Liedern schaffte einen würdigen Rahmen. Besonderer, virtuoser Gast war an der Orgel der Bayreuther Kantor Michael Dorn, ein Eigengewächs der Rother Kirchengemeinde.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Die Konfirmanden der Sprengel 1, 2 und 4 gestalteten gemeinsam ihre Konfirmandenfreizeit auf der Burg Wernfels. Die 50 Jugendlichen und 10 Mitarbeitenden erlebten spannende Tage. Am Freitagabend gab's zunächst einen Film zum Thema Abendmahl. Dann wurden Spiele, eine Nachtwanderung und Nachtgedanken angeboten. Am Samstag wurde mit dem Kopf und mit den Sinnen gelernt. Kreativ konnten sich die Jugendlichen Fragen rund um das Abendmahl erarbeiten und das Abendmahlsbrot backen. Samstagabend glänzten die Jugendliche durch erstaunliche Fähigkeiten. Brücken aus Seilen wurden gebaut, Vertrauensspiele ausprobiert und der Tag mit Nachtgedanken abgeschlossen. Am Sonntag feierten alle gemeinsam einen Abendmahlsgottesdienst.
Joachim Klenk

45 Minuten, doch sehr beeindruckend! Vor einer großen Veranstaltung bei der Raiffeisenbank Schwabach/Roth kam die ehemalige EKD Ratsvorsitzende und wohl aktuell bekannteste evangelische Vertreterin in Deutschland zu Besuch in die evangelische Kirchengemeinde Roth ins Alte Rathaus. Frau Käßmann diskutierte in bewusst kleinem Rahmen mit ca. 30 Engagierten in der Kirchengemeinde. Das Jahresthema der Lutherdekade, „Toleranz“ , war gemeinsames Anliegen. Wie kann eine Kirchengemeinde, wie können Protestanten heute Toleranz leben, Widersprüche aufbrechen und Grenzen von Toleranz erkennen? Heiße Eisen wurden nicht ausgespart, sondern in den knapp 45 Minuten miteinander geschmiedet. Ein Ergebnis war die gemeinsame Erkenntnis, dass Toleranz immer ein Prozess ist. Ein Prozess, zu dem es neben Mut auch klare protestantische Positionierungen braucht.
Pfr. Klenk dankte im Namen der Kirchengemeinde Roth für den erfrischenden Besuch von Dr. Käßmann und überreichte ihr eine kleine Zusammenstellung von Gemeindemitgliedern mit Ideen zur Toleranz.
Team Öffentlichkeitsarbeit 

Die evangelischen Kindergärten in Roth & Pfaffenhofen starten aktuell in eine Probephase mit gemeinsamen Standards. „Konzeptionell- vernetzte Zusammenarbeit“ ist das Motto. So soll das gemeinsame Profil gestärkt werden. Die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Personal, Projekte, Fördermaßnahmen sollen in enger Abstimmung gemeinsam profiliert und gestaltet werden. Ein erster Schritt im Bereich der Projekte ist die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Inklusion“ und der „religiösen Früherziehung“. Neu eingeführt wurde auch ein regelmäßiges gemeinsames Team-Treffen der Leitungen samt der zuständigen Pfarrer aller beteiligten Kindergärten Arche Noah, Regenbogen und Guter Hirte. Die Probephase wird in einem ersten Schritt Ende Juli enden. Eine Auswertung und eine zweite Phase der Umsetzung werden folgen.