Liebe Besucherinnen und Besucher,
die Internetseiten unserer Kirchengemeinde sind umgezogen. Ab sofort finden Sie unseren technisch und inhaltlich überarbeiteten Internetauftritt unter der neuen Adresse
Die Seiten der Kirchengemeinde Pfaffenhofen sind weiterhin unter der Adresse
www.evang-kirche-pfaffenhofen.de
aufrufbar.

Im Jahr 1801 stand zu den Jahreszeiten Haydns in einer Ausgabe der 'Zeitung für die elegante Welt': “Das Werk hält unübertreffliche Schönheiten, herrlich und großartig gearbeitete Partien und Tongemälde bereit [...], wodurch es sich zu allen Zeiten auszeichnen wird.” Eine Prophezeiung, die am 20. Oktober 2013, also 212 Jahre später, in der Rother Stadtkirche, durch den brausenden Applaus der ca. 300 Konzertbesucher bestätigte wurde. Knapp 3 Stunden entführten die Jahreszeiten Haydns die Besucher musikalisch furios in die Landschaften Niederösterreichs am Ende des 18. Jahrhunderts, hin zu Pächter Simon, seiner Tochter Hanne und dem jungen Bauern Lukas. Erneut ein bemerkenswertes Konzert in der Stadtkirche unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel. Allen Beteiligten sagen wir DANKE.Am 17.10.2013 trafen sich die katholischen und evangelischen Senioren bei ihrer Erntedankfeier, um sich Gedanken über den Herbst zu machen. An den mit Erntegaben geschmückten Tischen und mit Gesang und guter Unterhaltung hatten die über 40 Besucher Zeit und Raum, sich über die Dankbarkeit im eigenen Leben auszutauschen.

Bild Diakon Martin
Das Dekanat Schwabach und das Dekanat Menyamya in Papua-Neuguinea pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft. Am kommenden Sonntag wird der Beauftragte des Missionswerkes in Neuendettelsau, Gerhard Stahl, gemeinsam mit Pfarrer Joachim Klenk den Partnerschaftssonntag in der Stadtkirche gestalten und dort predigen.
2012 besuchte eine Delegation aus dem evangelischen Dekanat Schwabach das Dekanat Menyamya. Überreicht wurden damals € 400 an die Schwabacher Delegierten. Eine Summe, die 10 Jahresgehältern eines Pfarrers in Menyamya entsprechen. Das Geld sollte für den Bau der Jakobskapelle in Kammerstein verwendet werden.
Menyamya, eine ganz andere Welt, mit anderen kulturellen Wurzeln und besonderer Religiosität. Darüber wird Gerhard Stahl predigen und berichten. Im Anschluss an den Gottesdienst werden in der Stadtkirche Bilder aus dem Dekanat Menyamya gezeigt.
Gottes Schöpfung – die Erde, das Haus, das sollte das Motto des ersten „neuen“ ökumenischen Gottesdienstformates am 18. September sein. Die Schöpfung in den Mittelpunkt rücken, umgeben von Natur an der Seebühne des Stadtgartens, das war die Idee. Dauerregen und Kälteeinbruch verhinderten allerdings die Umsetzung. Aus dem sorgfältig geplanten Gottesdienst musste eine kurze, spontane Andacht in den Trockenbereichen an der Seebühne werden. Dank gilt dennoch dem Posaunenchor, den Mitgliedern des Gartenbauvereins und Mitarbeitenden. Im Jahr 2014 wird der ursprünglich angedachte Gottesdienst nachgeholt werden.
Pfr Joachim Klenk
Die Ferien sind vorbei, die Schule kann beginnen, auch mit den Schulgottesdiensten. In der Stadtkirche feierten verschiedenen Schulen ihren Schulanfangs-Gottesdienst. Schulgottesdienste werden von Religionspädagogen/innen und Schüler/innen geprägt. Theaterspielszenen haben dabei ihren festen Platz. So auch im Gottesdienst der Schulanfänger, gemeinsam mit Eltern und Familien. „Schutz und Schirm“ war das Thema. Die Religionslehrerinnen G. Stahl und R. Zeeh spielten Szenen im Regen und am Strand. Der Gedanke war, dass Gott alle, Schüler/innen, Lehrer/innen und Familien wie ein Schutz und Schirm begleitet (Psalm 32) und selbst über Mauern springen lässt (Psalm 18). Team Öffentlichkeitsarbeit
Eine erfreulich große Besucherzahl versammelte sich am Himmelfahrtstag am Waldrand bei Untersteinbach zum "Schauergottesdienst". Anders als meist vermutet, kommt der Name nicht von "Regenschauer", sondern von "Erschauern". Ursprünglicher Anlass, diesen Gottesdienst im Freien zu veranstalten, war vor langer Zeit ein Unwetter am Freitag nach dem Himmelfahrtstag. Auch wenn inzwischen der Charakter des Gottesdienstes nicht mehr ausschließlich davon geprägt ist, so bleibt doch die Bitte um gute Witterung auf den Feldern fester Bestandteil des Gebetes, ebenso das alte Lied: "Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand ..."
Um das Wort "Himmel" ging es auch in der Ansprache von Pfarrer Dr. Karl Eberlein. Eine "Himmelssehnsucht", eine "Himmelsgewissheit" sei das Wichtigste und Kostbarste, für das der christliche Glaube einstehe. Ohne "Himmelsgespür" könne es auf unserer Erde sehr eng und trostlos werden. Es wäre dann alles nur noch Zufall und Schicksal. "Himmel" bedeute hingegen: Gottes Welt ist größer und weiter, als wir mit unseren irdischen Augen sehen. Gerade auch angesichts so vieler leidvoller Erfahrungen brauche es diese Perspektive.
Musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst wie jedes Jahr vom Kiliansdorfer Posaunenchor unter Leitung von Martin Burmann. Anschließend versammelten sich die Besucher zu Kaffee und Kuchen im Hof der Familie Braun. Weitere Untersteinbacher Familien hatten für Kuchenspenden gesorgt. Die Kollekte des Gottesdienstes und der Erlös aus dem Kuchenverkauf ergaben 452 Euro. Der Betrag ist für ein Projekt zur Wasserversorgung in Swaziland (Afrika) bestimmt.
Mit dem Schauergottesdienst eröffnete die Kirchengemeinde Roth die diesjährige Reihe der Gottesdienste im Grünen bzw. in den Dörfern. Weitere Gottesdienste dieser Art folgen in Bernlohe, Unterheckenhofen, Belmbrach, Hofstetten und Kiliansdorf. Außerdem finden 14-tägig die regionalen Rothsee-Gottesdienste statt. Der nächste ist am Pfingstmontag um 9.45 Uhr mit Pfarrer Eberlein und den Posaunenchören aus Kiliansdorf und Pfaffenhofen.
Pfr. Dr. Karl Eberlein
Jung geblieben, gut gehalten, sozial engagiert – so präsentierte sich der 1. Bürgermeister Ralph Edelhäußer zu seinem 40. Geburtstag. Geschenke wollte er nicht, vielmehr bat er um einen Beitrag für soziale Projekte. Eine schöne Idee.
Der gesammelte Betrag wurde auf die Rother Kindergartenträger aufgeteilt, so dass auch unseren evangelischen Kindergärten ein Betrag von € 650 als Spende überreicht wurde. Die Mitarbeitenden der evangelischen Kirchengemeinde Roth bedanken sich herzlich.
Team Öffentlichkeitsarbeit
Insgesamt 84.000 Menschen haben an den vier zentralen Eröffnungsgottesdiensten des Kirchentages am frühen Mittwochabend teilgenommen. Fast die Hälfte davon – 35.000 – versammelte sich am Strandkai in der HafenCity, stark besucht war mit 25.000 Menschen auch der Rathausmarkt. Weitere 16.000 Menschen versammelten sich auf der Reeperbahn und 8.000 Kirchentagsteilnehmende kamen zum Eröffnungsgottesdienst am Fischmarkt. Der ev. Kirchentag wird bis Sonntag ein Ort der Begegnungen, der Einkehr, des Singens, der Gemeinschaft, des Gedankenaustausches, dem Ringen um Lösungsansätze für neue Formen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Denn Christen wollen ihren Glauben offen in unserem Land leben, auch Rother sind darunter. Aktuelle Informationen erhalten Sie über www.kirchentag.de.
Team Öffentlichkeitsarbeit
Einen symbolischen Scheck über 2000 Euro übergab Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel am Dienstag in der Stadtkirche an Christiane Walter und Dr. Paul Rösch von der Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Roth. Vor einigen Wochen hatte die Evangelische Kantorei an gleicher Stelle ein Benefizkonzert veranstaltet, dessen Erlös der Gruppe, die sich besonders der
Unterstützung Neuerkrankter verschrieben hat, zu Gute kommen soll. Seit 15 Jahren finden in der örtlichen Gruppe der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Betroffene und ihre Familien Rat, Unterstützung und Gemeinschaft.
„Mit dem Geld können wir den Mitgliedern unserer Gruppe Dinge ermöglichen, die
ohne solche Spenden nicht finanzierbar wären“, freuen sich die beiden Sprecher der Selbsthilfegruppe. Dazu gehört zum Beispiel ein Kurs in Life Kinetik, der zurzeit in den Räumen der Selbsthilfe-Kontaktstelle KISS stattfindet. Auch gemeinsame Aktivitäten von Erkrankten und ihren Lebenspartnern können aus der
Spendensumme unterstützt werden. Als ganz wichtig sehen sowohl Klaus Wedel, als auch Christiane Walter und Dr. Paul Rösch einen weiteren Effekt der gelungenen Benefizaktion: Vielen Menschen sei anlässlich des Konzertes in der proppenvollen Stadtkirche die Existenz einer etablierten Anlaufstelle für MS-Kranke in der Kreisstadt ins Bewusstsein gerufen worden.