Liebe Besucherinnen und Besucher,
die Internetseiten unserer Kirchengemeinde sind umgezogen. Ab sofort finden Sie unseren technisch und inhaltlich überarbeiteten Internetauftritt unter der neuen Adresse
Die Seiten der Kirchengemeinde Pfaffenhofen sind weiterhin unter der Adresse
www.evang-kirche-pfaffenhofen.de
aufrufbar.
Seniorenkirche mit Herz - heute das erste Mal. Ein neues Format für die Generation 60plus XX in der evangelischen Stadtkirche. Das Team "Seniorenkirche" mit Brigitte Reinard, Gisela Brandmeyer, Elisabeth Bieber und Joachim Klenk, lädt heute am 7. Juli um 15 Uhr in die Stadtkirche in Roth ein. 45 Min kompakt, kurzweilig, mit Musik, Aktion, viel Freude und (hoffentlich) Lachen, werden die Herzen erfreuen. Der berühmte Song von Paul Gerhardt "Geh aus mein Herz und suche Freud" wird in besonderer Weise von Dekanatskantorin Seonghyang Kim an der Rother Orgel gespielt werden. Ein Blick in die Zukunft mit dem "Zukunft-Senioren-Fernrohr" wagen die Mitarbeitenden mit Freude.
Team Seniorenkirche
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem 2. Sprengel feiern mit Pfarrerin Düfel und Vertretern der Jugendkirche am kommenden Wochenende ihre auch in diesem Jahr wieder ganz besonderen Konfirmationen, die aufgrund der momentanen Situation mit der begrenzten Besucherzahl in der Kirche nicht öffentlich sind. Am Freitag, 2. Juli feierten wir als Konfigruppe das Konfiabendmahl in fröhlicher Runde, als Vorgeschmack auf das Fest der Konfirmation.
Wir wünschen den Jugendlichen und ihren Familien ein gesegnetes Fest, Stärkung auf ihrem eigenen Weg des Glaubens. Es geht weiter, die Jugendkirche freut sich auf alle, die kommen, mitgestalten, mit dabei sind!
Pfarrerin Elisabeth Düfel mit dem Konfiteam und den Mitwirkenden der Jugendkirche
Unser kirchlicher Friedhof an der Kreuzkirche wird von vielen Menschen als Park in der Stadt bezeichnet. Das liegt sicher auch an den beinahe 40 Großbäumen, die über den gesamten Friedhof verstreut sind. Seit 2018 werden diese Bäume kontinuierlich gepflegt und deren Pflege dokumentiert. Jeder Baum hat seinen eigenen "Pflegeplan" erhalten.
Eine anerkannte Fachfirma kümmert sich jährlich um jeden einzelnen Baum. Die Bäume haben Plaketten mit zugeordneten Nummern und werden jährlich begutachtet. Sie werden in Pflegekategorien eingeteilt von "rot" = hochgradig gefährdet bis "grün" = alles ok. Inzwischen haben wir aktuell keinen hochgradig gefährdeten Baum mehr, 2018 war die Situation noch eine andere. Wir sehen eine gute Entwicklung. Dennoch müssen mehr als ein Dutzend unserer Bäume weiterhin sorgfältig begutachtet und gepflegt werden (Kategorie orange + gelb), damit sie lange erhalten bleiben können. Zudem werden die ersten Baum-Neupflanzungen angedacht. Zukünftig sollen vor allem Baumarten gepflanzt werden, die mit weniger Wasser gut zurecht kommen.
Bäume sind auch in der Bibel ein wichtiges Bild für das Leben.
Psalm 1,3: "Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht."
Pfarrer Joachim Klenk
Gemeindeversammlung am 11. Juli - Gemeindefest am 31. Oktober! Der Kirchenvorstand hat in seiner gestrigen Juni-Sitzung das ursprünglich für 11. Juli geplante Gemeindefest abgesagt und auf den Reformationstag am 31. Oktober verschoben. Grund ist die unsichere Gesamtsituation im Blick auf die neue Virusvariante und der extrem hohe Aufwand für eine verantwortbares Hygienekonzept. Abgesagt bedeutet jedoch nicht "ausgefallen". Das Gemeindefest wird auf einen zentralen Tag der Protestanten verschoben, den Reformationstag. Es soll ein Gemeindefest in besonderer Form geben, das Begegnung, Information, Freude und Feiern in gut verantwortbarer Weise ermöglicht. Bis dahin sollen kleine Formate der Begegnung und des Miteinanders gepflegt werden, um die Gemeinschaft innerhalb der Kirchengemeinde zu stärken. Der 11. Juli bleibt dennoch ein besonderer Sonntag in diesem Jahr, mit einem familienfreundlichen Gottesdienst - wir planen auf dem Kirchplatz - und einer anschließenden Gemeindeversammlung in der Stadtkirche, in der sich interessierte Gemeindemitglieder über die Entwicklungen des laufenden Immobilienprozesses informieren können (geplant mit Livestream).
Lateinamerika war nahe, als Pfr Geraldo Grützmann von seiner brasilianisch-lutherischen Kirchen (IECLB) im Gottesdienst am 13.06.2021 erzählte. Lebendige Gemeinden, die wachsen und solche, die ums Überleben kämpfen. Traditionelle lutherische Strukturen und neue lutherische Visionen. Gottes Handeln hilft inmitten von Schwierigkeiten, so die Botschaft. Dazu gehören missionarische Ziele, der Schutz der indigenen Gruppen, die Förderung der Ausbildung von Mitarbeitenden, die sozial-diakonische Arbeit in extremer Diaspora (Norden Brasiliens), der öffentliche Aufschrei nach Gerechtigkeit und der Wille als christliche Gemeinde zu zeigen und zu leben: "Fazer a Differenca - das macht den Unterschied". Dazu gehören international-ökumenische Austauschprogramme und Themen zur Sprache zu bringen wie zum Beispiel "Soja verbindet Brasilien und Deutschland". Pfr Grützmann hat von den Leiden vieler brasilianischer Familien berichtet, die in der Pandemie bisher beinahe 500.000 Tote zu betrauern haben und zugleich die biblische Hoffnungsbotschaft betont: Alle haben einen Platz am Tisch des Herrn und im Reich Gottes. Die Einladung steht, die Frage ist wer absagt.
Wir werden die Kontakte mit unserer bayerischen Partnerkirche in Brasilien, der IECLB, verstärken. Wer mehr wissen möchte, findet interessante Informationen unter https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/brasilien-ieclb/
Pfarrer Joachim Klenk
Wir wollen die Gemeindemitglieder in den kommenden Wochen über den aktuell laufenden Immobilien-Beratungsprozess informieren. Bis 21. Juni werden Arbeitsgruppen ihre Vor-Arbeiten erledigt haben und dem Kirchenvorstand vorlegen. Danach wird eine weitere Phase der Partizipation auf den Gemeindeebenen fortgeführt, so dass am Reformationsfest die Entscheidung zu den notwendigen Immobilien für eine zukunftsfähige Gemeindearbeit gefallen sein wird. Wir freuen uns in dieser Phase ab Ende Juni über Mit-denken, Mit-überlegen, Mit-träumen.
Was der Kirchenvorstand bisher bewältigt hat:
In den vergangenen Jahren haben wir uns in der Kirchengemeinde immer wieder mit der zukünftigen Verwendung und Finanzierung unserer Immobilien befasst, von unseren Kirchen über unsere Gemeindehäuser bis hin zu Pfarrhäusern und Grundstücken. Durch die Veränderungen in unserer Landeskirche und die gesellschaftlichen Entwicklungen war es notwendig geworden, nicht wie bisher einzelne Immobilien zu organisieren, sondern ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für unsere Immobilien zu entwickeln.
Der Kirchenvorstand hat engagiert beschlossen, die Aktivitäten unserer Kirchengemeinde auch digital auszurichten. Das Besondere dabei ist das Profil. Nicht nur filmen, nicht nur ins Internet übertragen, vielmehr Gemeinde (auch) digital weiterentwickeln. Mit-machen, mit–gestalten, mit-lernen, mit-entwickeln – Schritte in die digitale Zukunft. Viele Möglichkeiten sollen geschaffen werden daran partizipieren und sich an verschiedene Kleinprojekte andocken zu können. Kinder werden lernen Filmaufnahmen zu schneiden und internetfähig zu machen. Jugendliche können ihre eigenen kreativen Clip-Projekte gestalten.
Es ist soweit, wir starten im Juni zu unserer nächsten Familienfreizeit. Ein Wochenende gemeinsam verbringen, Zeit miteinander und füreinander, Zeit für Gespräch, Auszeiten und Gemeinschaft.
In diesem Jahr wollen wir unsere Freizeit gemeinsam auf dem Zeltplatz des KJR Roth in Stockheim gestalten!
Wir werden an diesem Wochenende wie die Nomaden zu Abrahams Zeiten in Zelten übernachten (natürlich mit den aktuellen Annehmlichkeiten wie Schlafsack und Co). Wir wollen die Abende am Lagerfeuer verbringen und auch einmal eine Mahlzeit über dem offenen Feuer kochen.
Genauere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf dem nebenstehenden Flyer.
Mit Klick auf das Bild links öffnet sich der Flyer, mit dem Sie sich / ihr euch für die Freizeit anmelden können / könnt. Alle weiteren Infos sind in dem Flyer ebenfalls zu finden.
In Roth finden wir auf dem kirchlichen Friedhof an der Kreuzkirche Zeugen eines wichtigen geschichtlichen Pfingstereignisses in Roth. Unscheinbar und versteckt sind Grabtafeln in der Friedhofsmauer (Friedhofsgässchen) eingelassen. Eine davon ist auf dem Foto zu sehen. Diese Grabtafeln wurden zu Ehren der Opfer einer Katastrophe an Pfingsten 1878 in die Friedhofsmauer eingesetzt. Denn vor 143 Jahren erlebte Roth eine schreckliche "Feuernacht" von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag. Um Mitternacht wurde ein Feuer in der damaligen Bäckerei Honig nahe dem heutigen Rathaus entdeckt. Dieses Feuer wurde zu einer Feuerbrunst, die insgesamt 6 Menschen das Leben kostete, viele Häuser und Wohnungen zerstörte (so das damalige Schulhaus, heute Rathaus) und den Kirchturm einstürzen ließ, damals noch mit einer Zwiebelturmhaube. Feuerwehren aus dem gesamtem Umkreis konnten diese Katastrophe nicht verhindern. Auch für die evangelische Kirchengemeinde war dieses Feuer ein Schock. Gott sei Dank konnte das Hauptschiff und das Mobiliar samt Kunstgegenständen gerettet werden. Doch ließen sich die Rother Gemeindemitglieder nicht entmutigen, vielmehr ermutigen vom Geiste des Aufbruchs.
