Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

die Internetseiten unserer Kirchengemeinde sind umgezogen. Ab sofort finden Sie unseren technisch und inhaltlich überarbeiteten Internetauftritt unter der neuen Adresse

www.roth-evangelisch.de

 

Die Seiten der Kirchengemeinde Pfaffenhofen sind weiterhin unter der Adresse

www.evang-kirche-pfaffenhofen.de

aufrufbar.

Gottesdienst wird am Sonntag gefeiert um 8 Uhr in der Kreuzkirche (Predigtgottesdienst) und um 10 Uhr als Themen-Gottesdienst in der Stadtkirche, dort von Mitgliedern unseres Gospelchores mit einer kleinen Besetzung unter Leitung von Susi Zellner, unterstützt von Organistin Evi Schreiter. Pfarrer Joachim Klenk wird im Blick auf Jes 58,1-9 „Gegenwind & Aufwind“ im Glaubensleben thematisieren. Mit "Aufwind" einen neuen Blick von Gott geschenkt bekommen und ins Leben bringen, das könnte eine spannende Aufgabe für uns Christen sein. Die biblischen Texte werden Hanna Thorbeck und Carina Moises vortragen. Das Hygieneteam von Norbert Wiendl sorgt für die vorgeschriebenen Rahmenbedingungen. Bitte Maske nicht vergessen und herzlich willkommen.

Hier können Sie die Predigt zum Nachlesen aufrufen!

Predigt zum Nachlesen

Samstagsblick: Ein Wunderwerk an Zahnrädern ist in der Stadtkirche zu finden. Wo? Genau, im Turm auf der ersten Ebene. Dort auf jahrhunderte alten Brettern ist dieses technische Wunderwerk zu sehen. Nach der Sanierung des Turms 2021/2022 werden Besucher diese Meisterleistung wieder bewundern dürfen. Diese Zahnräder treiben Uhrwerk und Glockenwerk im Turm an. Besondere Kraft wird jeden Samstag um 14 Uhr entfaltet und das 8 Minuten lang. Wer zu dieser Zeit bewusst zuhört, wird die 6 Glocken der Stadtkirche überall in der Stadt läuten hören. Liebhaber haben unsere Glockenklänge längst im Internet eingespielt. Auch hier auf unserer Homepage können Sie sich das Glockengeläut anhören!
Schon gewusst? In der Stadtkirche hängen 6 unterschiedlich große Glocken. Drei Glocken sind 1880 an einen Ingoldstädter Glockengießer beauftragt worden. 1960 kam eine kleinere vierte Glocke dazu. 1976 und 1982 zwei weitere Glocken, von der Rother Familie Graff gespendet.
Gedanke: Auf einer unserer Glocken sind Vers 1+2 aus Psalm 150 verewigt: „Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn mit der Feste seiner Macht! Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!“ Welch eine biblische Erinnerung, die uns täglich mehrmals in Roth heim-geläutet wird. Ich meine, gerade in Corona-Zeiten eine wichtige Erinnerung, was im Leben wirklich zählt und was trägt. Dafür zu loben und zu danken ist es nie zu spät!  Pfarrer Joachim Klenk & Team

 

Freitagsblick: Wer auf der Seite der Kanzel in unserer Stadtkirche sitzt, schaut unweigerlich auf unser einziges, buntes Kirchenfenster. Es schimmert bläulich und bei Sonnenschein fallen die licht-gebrochenen Sonnenstrahlen zur Gottesdienstzeit in die Mitte unserer Stadtkirche. Gestiftet wurde dieses Fenster in den 1920er Jahren von einer Rother Familie angesichts des Todes ihres Sohnes im 1. Weltkrieg. Noch heute nennen wir Rother dieses Fenster das „Friedensfenster“.
Schon gewusst? Seit den 1990er Jahren feiern die Rother jeden Freitag um 18 Uhr das „Friedensgebet“. Eine halbstündige Andacht geprägt von Kreativität, Liedern, Gebet und Stille. In den Jahren 2014/15 hat sich das Friedensgebet auch den Konfirmanden*innen und ihren Familien geöffnet. In den letzten Jahren konnte das Friedensgebet weiter aufblühen und die „Fahne des Friedens“ am Freitagabend hochhalten.
Gedanke: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen“, lesen wir im Neuen Testament (Mt 5,9). Und der Apostel Paulus schreibt: „Ist es möglich, so viel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden“ (Röm 12,18). Das hebräische Wort für Frieden heißt SCHALOM und meint ein Zustand allgemeinen Wohlergehens, ja Heils, für Mensch, Tier und Natur. Ein wichtiger Auftrag für uns Christen auch heute. Gut, dass wir das Team des Friedensgebetes haben und auch heute am Freitagabend um 18 Uhr wieder in die Stadtkirche zum Friedensgebet eingeladen wird.
Pfarrer Joachim Klenk & Team

Donnerstagsblick: Bei Führungen mit Kindern erzählen wir, dass es einen Drachen in der Stadtkirche zu sehen gibt. Ungläubig schauen uns die Kinder mit großen Augen an. Später entdecken sie ihn, besser den Kopf des Drachen. Denn an der Kanzel ist tatsächlich ein Drachenkopf zusehen. Es wird behauptet, er „fresse“ alles Böse, wenn Prediger*innen die Stufen hinauf zur Kanzel schreiten. Soweit ich weiß, haben nur die Rother einen Drachenkopf in ihrer Kirche.
Schon gewusst? Der Drache ist als Bild auch in der Bibel zu finden. Im Alten Testament kämpft Gott gleichnishaft gegen Drachen. Sie sind Bilder für gottfeindliche Mächte (Jes 27,1, Ps 74,13). Übrigens, so wie wir uns heute einen Drachen vorstellen, gibt es die Bilder erst seit dem 11. Jahrhundert.
Gedanke: Gut, dass wir nicht mit Drachen zu tun haben oder gegen sie kämpfen müssen. Doch das, wofür Drachen bildlich gemeinhin stehen – die gottfeindlichen Mächte – damit haben wir noch heute zu tun. Es sind die Erfahrungen mit Machtmissbrauch, Unfreiheit, Geld regiert die Welt. Gut, dass Jesus eine andere Orientierung ins Leben gebracht hat: „Seid barmherzig, so wie euer Vater barmherzig ist“ (Lk 6,36). Pfarrer Joachim Klenk

 

Wir möchten mit Ihnen in den kommenden Tagen an und in der Stadtkirche unterwegs sein. Kommen Sie doch mit und entdecken Sie mit uns ungewöhnliche Perspektiven. Ein ungewöhnlicher Blick, eine Prise Information, ein kurzer Gedanke.
Dienstagsblick: Die Stadtkirche ist Schnee gezuckert und strahlt am Abend einen ganz besonderen Glanz aus. Mitten in der Stadt, beleuchtet in Szene gesetzt. Es gibt unsere Stadtkirche schon mehr als 500 Jahre. In der heutigen Form ist sie seit der Erweiterung um 1511 zu bewundern.
Schon gewusst? Der damalige Architekt war ein gewisser Meister Endres. Er sollte die alte und kleinere Kirche abreißen, bis auf den Turm. So entstand ein neuer Langbau. Der Turm, den wir heute sehen, ist jedoch ein Ergebnis des Wiederaufbaus nach dem Stadtbrand 1878.
Gedanke: Mag sein, dass wir in den vergangenen Monaten wieder gelernt haben, genauer hinzusehen. Vielleicht sogar besser zu verstehen. Mancher Blick wird als ein Geschenk Gottes unser Herz erfreuen. Und eine innere Stimme uns das zuflüstern, was Vikarin Bogenreuther-Schlosser am Sonntag in ihrer Predigt betonte: „Allmächd na, is des schee“.   Pfarrer Joachim Klenk & Team

Leider kann an den Sonntagen, 07. Februar und 21. Februar, um 9.30 Uhr aufgrund der aktuellen Situation kein Gottesdienst in Bernlohe stattfinden.
Aber die Dorfkirche ist an den genannten Sonntagen von 10 – 17 Uhr wieder geöffnet. Predigten für diese Sonntage liegen auf dem Schriftentisch aus.
Gönnen Sie sich eine Pause, vielleicht beim Spaziergang und treten Sie ein!
Seien Sie willkommen!
Pfarrerin Elisabeth Düfel
Foto:
Karin Katheder

Wer du auch bist,
von hier oder aus der Fremde,
ob du reich bist oder arm,
gläubig oder voller Zweifel,
wer du auch seiest, du bist willkommen.
Denn dies ist ein Haus Gottes.
Und deshalb auch dein Haus.
Hier bist du angekommen.
Friede sei mit dir.
Franz Härle

 

Auch Gottesdienste unterliegen besonderen Bedingungen

In der Dorfkirche Bernlohe wird wegen der hohen Coronainfektionszahlen im Januar kein Gottesdienst stattfinden. Die geplante Zusammenkunft am Sonntag, den 24. Januar, 9.30 Uhr, fällt aus. An den Gottesdiensten in der größeren Stadtkirche hält die evangelische Kirchengemeinde unter strikten Hygienevorschriften fest. Allerdings geht man mit der Einladung zurückhaltend um und entscheidet von Fall zu Fall, was in welchem Rahmen zu verantworten ist. Für „besondere" Gottesdienste, bei denen mit größerem Andrang zu rechnen ist, wird die Zahl der Kirchenbesucher über eine Anmeldeliste reguliert. Das betrifft zunächst den Gottesdienst mit Faschingspredigt am Sonntag, 31. Januar, und den Gottesdienst zur Verabschiedung von Vikarin Johanna Bogenreuther-Schlosser am Sonntag, 7.Februar.

Steffanie Graff

© Roth Hilpoltsteiner Volkszeitung

Digital & verantwortlich: "Digital ist nicht digital und nicht jeder livestream ist gut“, Worte eines Fachmannes. In unserer Kirchengemeinde versuchen wir, digital das umzusetzen, was momentan möglich ist. Dabei stehen zu bleiben, wäre nicht zukunftsgerecht. Deshalb verlaufen schon jetzt eine ganze Reihe von Sitzungen bis hin zum Kirchenvorstand als Zoom-Konferenzen. Skypen ist inzwischen bei Tauf- und Traugesprächen nicht mehr die Ausnahme, Online-Reservierungen bei Festgottesdiensten beinahe Standard. Livestreams wie am Heiligen Abend sind wichtige Schritte. In den Sozialen Medien tummeln wir uns ebenfalls und doch liegen noch wichtige Umsetzungen digitaler Kommunikation vor uns. Wir sind aber dran und das mitten in der Pandemie. Danken wollen wir für alle bisherige Unterstützung und die vielen Anregungen. Wir versuchen Verbesserungen zeitnah umzusetzen und stetig dazu zu lernen. Denn digitales Arbeiten erfordert neben technischen Fachkenntnissen vor allem Know How in der Kommunikation, in der Vernetzung von digitalen Ebenen und dem Beherrschen von pädagogisch wertvollen digitalen Formaten. Bitte helfen Sie uns miteinander „digital-verantwortlich“ voran zu kommen. Pfarrer Joachim Klenk & Pfarramtsteam

Zum dritten Advent haben sich die Bäume vor der Stadtkirche und dem Gemeindehaus erneut mit kleinen Geschenken befüllt, die ihren Abnehmern den Tag etwas versüßen sollen.
In den Päckchen ist für jeden etwas dabei, egal ob groß oder klein.
Ein Impuls zum Nachdenken, etwas zum Ausmalen, Naschen, Rätseln, etc.
Sie sind kostenlos und dürfen gerne weitergegeben werden, um anderen damit eine kleine Freude zu bereiten.
Die Bäume werden sich am vierten Advent wieder mit neuen Geschenken und anderem Inhalt befüllen.
Sie sind herzlich eingeladen einen kurzen Zwischenstopp an einem der Bäume einzulegen und ein Geschenk abzunehmen, wenn Sie sich heute zum Adventsspaziergang aufmachen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Knobeln, Genießen und Nachdenken.
Eine gesegnete Adventszeit!
Ihre Christina Seelmann, Gemeindereferentin