Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Sonntag, 23. September 2018
17. Sonntag nach Trinitatis
Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.
Johannes schreibt: Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

Unsere Konfirmanden sind auf dem Weg. Im Glauben und im Endspurt zur Konfirmation. Mit viel Freude, Interesse und vielen guten Gedanken sind die Konfirmanden bei den Konfitreffs dabei. Es wird diskutiert, gebetet, gesungen, gespielt, gelacht und nachgedacht. Die Stadtkirche konnten die Jugendlichen schon fast in jeder Ecke erkunden. Am Ende jedes Treffens schließen wir mit einem Gebet und einem Segen. Nun ist es nicht mehr lange bis zur Konfirmation und zwischen Vorbereitung und Aufregung spürt man auch viel Gefühl eines "neuen Anfangs" - denn der Weg im Glauben ist ja mit der Konfirmation nicht vorbei, sondern fängt erst richtig an. Wir freuen uns drauf!

Vikarin F. Böcher

So sehen sie nun aus – die neuen Abendmahlsgeräte, die in einem festlichen Gottesdienst am 28. Januar 2018 um 9:30 Uhr in Bernlohe ihrer Bestimmung übergeben werden.

Es ist ein seltenes Fest im Leben einer Kirchengemeinde, neue  Abendmahlsgeräte einweihen zu dürfen. Sie sind für die Zukunft bestimmt und wir hoffen, dass sie vielen Generationen in unserer Kirchengemeinde dienen werden.  Auch die Anschaffung eines angemessenen Aufbewahrungsorts konnte in die Wege geleitet  werden. Herzlichen Dank noch einmal allen Spendern, die mitgeholfen haben, dass dieses Projekt Wirklichkeit werden konnte!

Pfarrerin Elisabeth Düfel

Der Diakonieverein Roth und Umgebung möchte weiterhin aktiv wirken. Das Leitungsgremium (der sog. Diakonieausschuss) hat in seiner Januar-Sitzung über „armutsbezogene Hilfen“ diskutiert und diese genehmigt. Zudem wurde die Unterstützung des Diakonischen Werkes unseres Dekanates Schwabach im Bereich „ambulante Hilfen“ und „Beratung“ (hier Frauen) bekräftigt. Die Unterstützung evangelischer Gemeinde-„Kindergärten“ soll weiter aktiv gestaltet werden. Damit erfüllt der DV seine drei zentralen Aufgaben. Die Mitglieder des Leitungsausschusses wollen aktiv beim Gemeindefest mitwirken,  im November zudem einen Filmabend zum Thema „Demenz“ veranstalten und haben die Mitgliederversammlung 2018 im Juni (!) bereits im Blick, auf der wichtige Satzungsänderungen anstehen.
Diakonieausschuss Roth-Umgebung

Im Januar treffen sich in jedem Jahr Kirchenvorsteher/innen aus allen 26 Kirchengemeinden des Dekanates, in diesem Jahr in der evang. Bildungsstätte auf dem Hesselberg. Erstmals waren es mehr als 100 Teilnehmer/innen. Dekan Stiegler war sehr erfreut und lobte die Vertreter/innen der anwesenden 24 Kirchengemeinden. Lediglich 2 Kirchengemeinden konnten nicht teilnehmen. Die Rother waren mit 6 Teilnehmenden gut vertreten.

Zentrales Thema war der angestartete Prozess „Profil & Konzentration“  und die damit verbundenen Fragen: Wie kann es gelingen, lutherisches Profil zu behalten und sich angesichts verminderter Gemeindemitgliederzahlen zu konzentrieren? Welcher Mentalitätswechsel ist nötig, wo können verstärkte Kooperationen unterstützen?" Auch die im Oktober stattfindenden Kirchenvorstandswahlen wurden erörtert. Deshalb wurden diese Themen und weitere Fragen diskutiert in Gruppen, Einzelgesprächen, nach Kurzvorträgen und im Plenum. Natürlich wurde auch gesungen und gemeinsame Andachten samt Gottesdienst gefeiert. Der Auftrag bleibt: Die frohe Botschaft zu verkünden und in die Gesellschaft zu bringen, dabei nahe am Menschen zu sein und mutig-klar in der Position.

Pfarrer Joachim Klenk

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

Ein schöner Gedanke zu Jahresbeginn. Gott will wie Leben spendendes Wasser für uns sein. Eine Quelle, die uns im Leben immer wieder erfrischt und versorgt. Solch eine Quelle findet sich oft auf einer Wanderung, wenn der Weg heiß, anstrengend und kilometerlang erscheint. Dann endlich eine Quelle mit frischem Wasser. So gut kann Wasser schmecken. So erfrischend kann es sein. So wohltuend für mein Leben und ganz umsonst. Wunderbar! Eine gute Erfahrung. Gott möchte und kann für uns Menschen solch eine Quelle lebendigen Wassers sein.

Mögen Sie aus dieser Quelle des Lebens in Ihrem neuen Jahr aus dem Vollen schöpfen können. Möge der Glaube für Sie eine erfrischende und eine Leben spendende Quelle sein. Möge Gottes Segen Sie tragen und stärken! Das wünsche ich Ihnen im Namen des Kirchenvorstandes und aller Mitglieder des „Team Roth“ für das neue Jahr 2018.
Ihr
Pfarrer Joachim Klenk

Bis auf den letzten Platz war die Waldhütte zur diesjährigen Waldweihnacht im Stadtpark gefüllt. Viele junge Familien hatten sich mit ihren Kindern auf den Weg dorthin gemacht. An der Hütte wurden sie vom Posaunenchor und dem Team um die Kirchenvorsteherinnen C. Kohler, P. Hölzel und C. Porlein begrüßt. In die Andacht platzte ein Bauer aus Kleinweisichnicht, der sich von den Kindern die Bedeutung von Weihnachten und den vielen Lichtern im sonst dunklen Wald erklären ließ. Nachdem alle Kinder ihre Lichter angezündet hatten und das letzte Lied gesungen war, gab es zum Aufwärmen für die Kinder Punsch und die Erwachsenen Glühwein.

Es ist der heimliche Star unter den Engeln: Das Christkind. Aber wer weiß schon, woher das Christkind kommt? Man mag es kaum glauben, aber wieder einmal hat Martin Luther seine Hände im Spiel. Er erfand den „Heiligen Christ“ als Gegenstück zur Nikolausverehrung, die er ablehnte. So hielt er 1527 am Nikolaustag eine Predigt, in der er die Legende vom Nikolaus aus Myra als ein „kindisch Ding“ ablehnte. Luther selbst versuchte mit dem „Heiligen Christ“ dagegen zu halten. Er sah darin nicht das neugeborene Jesuskind.  Vielmehr leitete er diese Figur aus damals schon üblichen Krippen- und Weihnachtsspielen ab, in denen meist Mädchen eine Art himmlischen Helfer in engelsähnlicher gestalt spielten. Aus diesem „Heiligen Christ“ verselbständigte sich im Volksglauben bald das Christkind.  Damit war aber auch das Durcheinander besiegelt, das wir bis heute von Pelzmärtel bis Christkind erleben. Nichts Neues, denn auch in der Lutherfamilie feierte man immerhin noch 1535 mit „Niclasgeschenken“. Seis drum, beim Christkind leuchten die Kinderaugen und die „Großen“ werden daran erinnert, dass eine frohe Friedens-Botschaft diese Welt nicht nur in der Adventszeit erfüllen möchte.
Pfarrer Joachim Klenk

Here-I-Stand ist eine besondere Initiative zum Reformationsjubiläumsjahr. Mit pfiffigen und sehr gut gemachten Plakaten wird versucht, Aspekte der Zeit Luthers, die Entwicklung der "Evangelischen" und die Herausforderungen der heutigen Zeit sichtbar zu machen. 25 Plakate standen rund um die Stadtkirche. Nun sind 6 davon in der Stadtkirche zu sehen und weitere 12 im Erdgeschoss des Alten Rathauses, neben dem Eine-Welt-Laden, wo sie immer Freitagnachmittag und Samstagvormittag zu den Öffnungszeiten des EWL angesehen werden können.

Was ist mein Traum für eine wohltuende Kirchengemeinde? Eine Diskussion in der Stadtkirche versuchte, den inneren Wünschen auf die Spur zu kommen. Manche wünschen sich eine lebendige Diskussionskultur, andere eine wesentlich moderneres Auftreten im Internet, die meisten wünschen sich jedoch „Kirchengemeinde als wohltuenden Ort". Anlaufpunkt. Kompetenzgeber in seelsorgerlichen Fragen. Motivator biblischen Geschichten auf den Grund zu gehen und Bedeutungen für heute zu erlangen. Raum der Stille und des lebendigen Miteinanders.

Gut, dass wir Evangelischen gewohnt sind, unterschiedliche Meinungen zu benennen und manchmal auch auszuhalten.