Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Sonntag, 23. September 2018
17. Sonntag nach Trinitatis
Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.
Johannes schreibt: Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

In einem festlichen Gottesdienst, zu dem viele Menschen gekommen waren. feierte die Gemeinde am 12.08.2018 das Kirchweihfest.
Pfarrerin Düfel nahm die Geschichte von Zachäus in ihrer Predigt auf. Zachäus war auf einen Baum geklettert, um Jesus zu sehen. Er brauchte Abstand von seinem Alltag, eine neue Perspektive für sein Leben, Sinn, Zuversicht und Gemeinschaft suchte er.
Kirchen können wie ein Baum sein, oder  ein Baumhaus, wie es die Kinder bauen, um einen Rückzugsort zu haben, Abstand vom Alltag zu bekommen, und eine gute Perspektive für das eigene Leben zu finden.
Jesus blieb genau unter seinem Baum stehen und sprach Zachäus an. Das veränderte sein Leben.
Kirchen können solche Orte sein, wo wir angesprochen werden als Töchter und Söhne Gottes, wo wir willkommen sind, egal woher wir kommen, welchen Beruf wir haben oder welche Geschichte. Zachäus kletterte herunter und Jesus kehrte bei ihm zu Hause ein und sie feierten gemeinsam. Neue Gemeinschaft hatte er gefunden bei den anderen, die mit Jesus unterwegs waren.

Ein Kirchengebäude steht auch für Gemeinschaft, die im Gottesdienst erlebbar ist, aber auch beim Zusammensein im Anschluss oder bei den vielen Treffpunkten unter der Woche. So feierte auch die Gemeinde nach dem Gottesdienst beim traditionellen Weißwurstessen und selbstgebackenen Küchle. Allen Helfern sei herzlich gedankt! Viele waren geblieben in entspannter Runde im Schatten der Kirche.
Unsere Kirche lädt ein unter der Woche oder auch zu den Gottesdiensten zu kommen! Ein wunderbarer Ort – offen für alle!

Pfarrerin Elisabeth Düfel

 Vor zweieinhalb Jahren ist Felizitas Böcher als Vikarin nach Roth gekommen. Nun ist sie in einem festlichen Gottesdienst als frisch ausgebildete und examinierte evangelische Pfarrerin in der Stadtkirche Roth verabschiedet worden. Vertrauensfrau Barbara Zehnder dankte der frisch gebackenen Pfarrerin für ihren Einsatz, ihre Mühe und gratulierte zu einem sehr gelungenen beruflichen Abschluss. Die reichliche Erfahrung und ein Buch mit dem Titel „Das Land ist hell und weit“ solle die junge Pfarrerin in die Zukunft der kirchlichen Arbeit tragen. Ehrenamtskoordinatorin Christine Kohler überreichte Blumen an Felizitas Böcher und eine selbst hergestellte „Pfarrerin-Puppe“ zur Erinnerung. Auch Ehemann Nils Böcher, treuer Begleiter in der Kirchengemeinde, durfte sich ebenfalls über einen Strauß Blumen – sogar den größeren – freuen. Mit wohlwollend starkem Gesang, großer Herzlichkeit und Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher bei ihrer ehemaligen Vikarin und  jetzigen Pfarrerin. Sie entließen sie in Richtung Bartelmessaurach, wo sie ab 1. September die Stelle der geschäftsführenden Pfarrerin übertragen bekommt. Mentor Joachim Klenk und Schulmentor Reinhard Seeger beglückwünschten Felizitas Böcher ebenfalls. Sie hatten die junge Theologin im Auftrag der bayerischen Landeskirche in ihrer Praxisausbildung intensiv als Mentoren begleitet. Die Kirchengemeinde hat ein Experiment mitgetragen, das es in der bayerischen Landeskirche noch nie gab. Das Resultat ist die erste Pfarrerin in der bayerischen Landeskirche, die gehörlos ist. Ein Meilenstein in Sachen Inklusion und Gleichberechtigung innerhalb der evangelischen Kirche Bayerns.

Pfr. Joachim Klenk

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Roth sucht zum 01.09.2018

für die beiden Evang. Kindertagesstätten 

jeweils eine Ergänzungskraft in Teilzeit  mit 20 Wochenstunden 

Nähere Informationen finden Sie hier in unserer Stellenausschreibung!

 

Der Duft von warmer Luft -
das Plätschern des Wassers am Badesee -
ein kaltes Eis essen -
abends noch lange die Sonne genießen -
Sonnenaufgänge am Meer -
Wandern in der Natur -
Sand zwischen den Zehen:
Es ist Sommer.

Es ist Zeit, sich der Schönheit um uns herum bewusst zu machen, mit allen Sinnen zu genießen. Es ist Zeit, mal kurz innezuhalten - eine Pause zu machen vom Alltag. Daheim bleiben und Ruhe genießen, ins Gebirge oder ans Meer - was immer Sie diesen Sommer vorhaben, machen Sie doch eine Pause! Nehmen Sie sich Zeit für Freude und Spaß, tanken Sie Energie, fühlen Sie sich gesegnet.

Wo immer es Sie hinzieht, ob Sie bleiben oder reisen - Gott segne Sie. Und vielleicht lassen Sie sich von den Worten des Psalm 139 inspirieren:

"Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine  Hand mich führen und deine Rechte mich halten".

Ihre Kirchengemeinde Roth wünscht Ihnen einen schönen Sommer

Feierliche Einführung für den neuen Pfarrer Eberhard Hadem

Mit einem warmen Willkommen begrüßte die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Roth in einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 15.07.2018 ihren neuen Pfarrer Eberhard Hadem, der von Dekan Klaus Stiegler in seinen hiesigen Dienst eingesegnet wurde. Die Ankunft des bekannt ausgezeichneten Predigers war sowohl in Pfaffenhofen als auch in Roth sehnlich erwartet worden.

Die Sonne strahlte vom Himmel, als Pfarrer Eberhard Hadem mit den Kirchenvorständen der Kirchengemeinden Roth und Pfaffenhofen, Dekan Klaus Stiegler, den Pfarrerskollegen aus Roth und Umgebung, Lektoren, Prädikanten und Mitwirkenden des Gottesdienstes vorbei an einer erwartungsfrohen Gemeinde in die Stadtkirche einzog. Der Gottesdienst begann passend zu den äußeren Verhältnissen mit dem Lied „Die güldene Sonne“. Die Freude über die Ankunft des Neuen war deutlich spürbar, als der Rother Stadtpfarrer Joachim Klenk der Gemeinde zurief: „Er ist endlich da – die Vakanz ist vorbei!“

Weiterlesen: Ein Tag der Freude für die evangelische Kirchengemeinde 

Am Sonntag, 08.07.2018 um 10:00 Uhr hatte unser Gemeindefest mit einem familienfreundlichen Gottesdienst begonnen - ein besonderer Gottesdienst dieses Mal. Es wurde gesungen, gebetet und sich bewegt, denn in der Mitte gab es einen Aktionsteil. Jeder Gottesdienstbesucher konnte sich segnen lassen und duftete noch lange danach nach dem Zimtöl, mit dem das Kreuz in die Hand gezeichnet wurde. Interessierte fanden sich zu einer kleinen Diskussion über die Bedeutung der Taufe zusammen - eine ganze Pinnwand voller Zettel mit Botschaften war entstanden. Die Kinder konnten sich ein Armband mit dem Christenfisch-Symbol basteln und dann gab es noch einen besonderen Wahlzettel: Gott hat alle Geschöpfe gleichermaßen ausgewählt, trotz aller Fehler, die sie haben mögen!

Um eine Wahl ging es dann bei unserem Fest auch. Nach einem leckeren Essen - vegetarisch, mit Fleisch, Salat oder Kuchen - ging es für viele Besucher zum Kirchenvorstand - Speeddating. Die Kandidaten, die am 21. Oktober zur Wahl stehen, haben sich vorgestellt - mit Spaß und Freude konnte jeder diejenigen kennenlernen, die sich aufgestellt haben, um unsere Gemeinde aktiv mitzugestalten.

Der Abend klang stimmungsvoll aus mit einem Dämmerschoppen und dem besonderen Glockengeläut. Viele schöne, interessante und fröhliche Gespräche gab es und wir schauen schon mit Freude auf das, was kommt und auf unseren neuen, bald zu wählenden Kirchenvorstand.

Ihnen alles Gute und bis zum nächsten Treffen!

Ihre Kirchengemeinde Roth

Für 52 Konfirmandinnen und Konfirmanden begann am 17.06.2018 in unserer Gemeinde ihre Konfirmandenzeit mit einem fröhlichen, lebendigen Gottesdienst. Musikalisch brachte der Gospelchor viel Schwung mit. Wir sind an Bord des Schiffes „Christliche Gemeinde“ seit der Taufe, die Mannschaft an Bord hier in der Gemeinde in Roth freut sich auf die Jugendlichen. Und das Beste – wir sind nie allein unterwegs, Jesus Christus ist mit an Bord. Wenn es stürmt oder die Sonne scheint, er ist immer ansprechbar. Wir haben sein Logbuch, die Bibel, die jeder KonfirmandIn von den Konfihelfern überreicht bekam.

Wir machen uns gemeinsam auf die Suche in der Konfizeit, was es bedeutet, Jesus Christus mit an Bord zu haben! Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Das Konfiteam

 

Mit Gebeten, meditativen und informativen Texten und mit viel Musik blickte das Team des Friedensgebets in der Andacht vom 8.6.2018  zurück auf 20 Jahre Beharrlichkeit und Engagement unter dem Motto „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, das 1983 vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) als Leitgedanke für einen konziliaren Prozess formuliert wurde.

Seit 1998 trifft man sich in der Stadtkirche Roth, um für den Frieden zu beten, - beharrlich, unaufgeregt, aber bestimmt und im Vertrauen darauf, dass die Gebete nicht vergeblich sind. Auch Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, ist das Friedensgebet zu einem wichtigen Ort geworden, an dem sie sich und ihr Schicksal gesehen wissen.

Sichtbar gemacht wurde die Forderung nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung durch entsprechende Symbole (Friedenstaube und -licht , eine Waage, Wasser und Pflanzen) als Mittelpunkt des Gottesdienstraumes.

Weiterlesen: "Selig sind, die Frieden stiften" - Auf uns kommt es an! 20 Jahre Friedensgebet in Roth 

Es ist normal, verschieden zu sein, dachte sich der Midlifekreis, und besuchte die Bewohner des Rother Wohnheimes der Rummelsberger Diakonie. Eingeladen hatte dessen Leiterin Frau Beucker zu einem gemeinsamen Grillabend. Getränke und Grillgut steuerte das Wohnheim bei, die Midlifer leckere selbst gemachte Salate. Im Anschluss an das herzhafte Essen zeigten die Bewohner stolz ihr Wohnheim und erzählten eindrücklich von ihrem Alltag und dem guten Miteinander mit der Kirchengemeinde. Der Wunsch nach einem gemeinsamen Singen wurde von Susi Zellner aufgegriffen, die spontan versprach, mit einer Gitarre und Sängern erneut vorbeizuschauen.

Anders als im Gemeindebrief angekündigt führt das nächste Treffen den Midlifekreis am 29.06.2018 per Rad zur LBV Umweltstation am Rothsee mit anschließendem Picknick. Treffpunkt 18.00 Uhr an der Stadtkirche.

Dr. Paul Rösch