Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

Kalender

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Losungen

Tageslosung von Mittwoch, 30. September 2020
Ich glaube, auch wenn ich sage: Ich werde sehr geplagt.
Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

Liebe Gemeinde,

am ersten Sonntag in der Passionszeit darf ich die Predigtreihe zu Bonhoeffer eröffen. Der Sündenfall, der Predigttext des Sonntags ist, ist für mich der Impulsgeber, auf dessen Grundlage ich Bonhoffers Zeit und sein Verhalten in dieser Zeit auslegen möchte. Und am Ende wird die große Frage stehen, was dieser Text und Bonhoeffers Verständnis für uns heute an Bedeutung hat.

Ich freue mich, mit Ihnen Gottesdienst zu feiern,

Vikarin Johanna Bogenreuther

Aus dem Bonhoeffer Brevier zum 15./16. Februar – Auslegung Dietrich Bonhoeffers zu Psalm 119, 15 und 16 über das Wort Gottes

„Ich will sinnen über deine Befehle und schauen auf deine Pfade.“

„Ich habe meine Lust an deinen Satzungen und will deiner Worte nicht vergessen“.

Es gibt kein Stillstehen. Jede Gabe, jede Erkenntnis, die ich empfange, treibt mich nur tiefer in das Wort Gottes hinein. Für Gottes Wort brauche ich Zeit. Um die Befehle Gottes recht zu verstehen, muss ich oft lange über dem Worte nachsinnen. Nichts wäre verkehrter als jene Aktivität oder jene Gefühlsseligkeit, die dem Nachdenken und Nachsinnen den Wert abspricht. Es ist auch nicht nur Sache der hierzu Berufenen, sondern Sache eines jeden, der in Gottes Wegen gehen will. Zwar fordert Gott oft rasche unverzügliche Tat; aber er fordert auch stille und Besinnung. So darf und muß ich oft Stunden und Tage über ein und demselben Wort bleiben, bis ich mit der rechten Erkenntnis erleuchtet werde. Keiner ist so weit fortgeschritten, dass er dessen nicht mehr bedürfte. Keiner darf sich wegen zu starker tätiger Beanspruchung davon dispensiert glauben. Gottes Wort beansprucht meine Zeit. Gott selbst ging ein in die Zeit und will nun auch, dass ich ihm meine Zeit gebe. Christsein ist nicht die Sache eines Augenblicks, sondern es will Zeit. Gott gab uns die Schrift, aus der wir seinen Willen erkennen sollen. Die Schrift will gelesen und bedacht sein, täglich neu. Die Schrift ist nicht eine Summe ewiger allgemeiner Sätze, die ich jederzeit gegenwärtig haben könnte, sondern sie ist das täglich neue Gotteswort an mich in dem unendlichen Reichtum der Auslegung…Meditation heißt, Gottes Wort betend für mich zu Herzen nehmen…

Weiterlesen: Bonhoeffertage in der Passionszeit in Roth – Texte von Dietrich Bonhoeffer zum Nachlesen

Zum ‚Sich ärgern‘ bist du nicht verpflichtet!

Auf Fränkisch und im Reim hat Pfarrer Christian Schmidt, der bis zu seinem Ruhestand Regionalbischof im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg war, die Kanzel in der Rother Stadtkirche zur Bütt gemacht. Witzig und mit Tiefgang hat er so mancher menschlichen Eigenschaft den Spiegel des Evangeliums vorgehalten. Der eine ärgert sich gar so schnell und gerne über die lieben Mitmenschen, der andere über die Großwetterlage in Politik und Gesellschaft. Das Sich-Ärgern war Schmidts diesjähriges Faschingsthema, und dass niemand dazu verpflichtet sei. Seit 34 Jahren hält Christian Schmidt seine Faschingspredigt in Nürnberg und in einigen Kirchen der Metropolregion, zur  Freude aller, die gerne in der Kirche lachen. Und so kam es auch am 9. Februar in Roth, es wurde herzlich gelacht, zumindest öfter als sonst. Der Orgel entlockte die Rother Kantorin Seonghyang Kim berühmte und fröhliche Musik. Beim anschließenden 'Kaffee nach der Kirche' konnten die Besucher des FiS mit Christian Schmidt in Kontakt kommen. Wer es erlebt hat, dem wird die Erinnerung daran immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern…

Wenn die Planung klappt, wird es zu einem Wiedersehen mit Christian Schmidt und einer neuen Faschingspredigt im nächsten Jahr 2021 kommen – so Gott will und wir leben.

Und wer die Büttenpredigt in Roth verpasst hat, kann sie am Sonntag 23. Februar um 10 Uhr im Gottesdienst in der Nürnberger St. Markuskirche hören.

Text: Pfarrer Eberhard Hadem, Foto: Jörg Ohlson

Unsere neue Dekanin, Frau Berthild Sachs, wurde am 09.02.2020 in einem Festgottesdienst in der Schwabacher Stadtkirche durch Regionalbischöfin Elisabeth von Weyhern in ihr neues Amt eingesegnet. Mit dem Umlegen des Dekane-Kreuzes wurde symbolisch das vollzogen, was seit 1. Januar 2020 bereits gilt: Das Dekanat hat erstmals eine Frau als Leitung, eine Dekanin. Die Glückwünsche aus Kirche, Politik, Diakonie, Ökumene und gesellschaftlichen Gruppen waren zahlreich und herzlich. Dekanin Sachs wird bereits im März mehrmals in Roth sein, um Kontakte zu knüpfen, dem Konvent der Kirchenmusiker beizuwohnen und am 29. März im Hauptgottesdienst um 10 Uhr zu predigen, den Pfarrer Joachim Klenk und Pfarrerin Elisabeth Düfel gestalten werden.

Bild: Hildegard Schiexl

Einführungsabend für die Ökumenischen Alltagsexerzitien vom 11.2. bis 31. 3.2020

Am Dienstag, 11. Februar 2020 von 19.30 - 21.00 Uhr findet der Einführungsabend für die ökumenischen Alltagsexerzitien in Georgensgmünd im Gemeindesaal St. Wunibald, Kirchenweg 10 statt.
Haben Sie Sehnsucht, im Alltag trotz den vielen Terminen und Herausforderungen sich Zeit zu gönnen, sich selber wieder wahrzunehmen und die Verbindung mit Gott neu zu entdecken? Formen zu finden, den Glauben im Alltag zu leben?
Beim Einführungsabend erfahren Sie Näheres zu den Elementen des gemeinsamen ökumenischen Weges durch die Fastenzeit.
Sie können sich informieren und an diesem Abend auch anmelden. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich – lediglich Offenheit und Gespanntsein und diese Sehnsucht nach der eigenen Mitte und dem Freiraum im Alltag.
Wenn Sie Fragen im Vorfeld haben, rufen Sie uns einfach an.
Wir freuen uns über alle, die sich auf den Weg machen!
Pfarrerin Elisabeth Düfel, Roth - 09171 – 825 80 26
Diakon Robert Ullinger, Georgensgmünd – 0151 202 930 35 

Infos dazu finden Sie im Flyer, wenn Sie hier klicken

Bild: Hildegard Schiexl

Der Kirchenvorstand hat in seiner Januarsitzung mutige und grundsätzliche Entscheidungen getroffen. Einige mutige Entscheidungen der 3-stündigen Sitzung am 21. Januar seien genannt: Das Gemeindeentwicklungsprojekt „FiS“ wird weiter ausgebaut. Der Gemeindebrief wird nach der ersten Umstellung 2013 bis Ende des Jahres auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet und stärker als kooperatives Gemeinde-Projekt konzipiert. Die Möglichkeiten einer bayernweiten Einbindung der Dorfkirche in Bernlohe als „Fahrrad-Kirche“ soll weiter voran gebracht werden. Die Neuausrichtung der Homepage ist ebenfalls ein wichtiges Projekt, an dem intensiv gearbeitet wird. Die Entscheidung über die Neubesetzung der Azubi-Stelle ab September soll bis Mitte Februar erfolgen. Eine Übertragungsanlage von Gottesdiensten in die Räume des FiS wird nun konkret angegangen.  In der Februarsitzung werden u.a. die Themen „Partnerschaft“, „Spiritualität“ und  „Neuzugezogene“ behandelt werden.
Pfr. Joachim Klenk

Die Idee wurde schon 2015 geboren. Nun endlich konnte das erste Treffen der „Ehemaligen“ durchgeführt werden. Insgesamt 34 ehemalige Hauptamtliche und Kirchenvorstände wurden angeschrieben, 14 kamen. Pfarrer Joachim Klenk, unsere ehemalige Pfarramtssekretärin Marion Himmelein und Pfarrer Peter Goertz (Impuls-Team) freuten sich über die rege Teilnahme und über die herzlichen Grüße derer, die nicht kommen konnten. Ein Gedanke zum Tag mit anschließendem Kaffeetrinken eröffnete das zweistündige Treffen im FiS.

Eine Runde „wo stehe ich momentan in meinem Leben“ zeigt, wie aktiv unsere „Ehemaligen“ heute noch sind. Von Entwicklungen aus der Kirchengemeinde berichtete der stellvertretende Vertrauensmann Dr. Paul-Gerhardt Rösch. Natürlich wurde auch diskutiert über aktuelle Fragen der Kirchengemeinde und der Landeskirche. Eine kurzweilige Zusammenkunft mit vielen interessanten Einblicken, die 2021 mit dem 2. „Ehemaligen-Treffen“ weitergeführt werden soll.
Text und Foto: Joachim Klenk

Unser Friedhof an der Kreuzkirche mit seinen über 3000 Bestattungsplätzen ist ein besonderes Juwel der evangelischen Kirchengemeinde. Für das Jahr 2020 stehen eine ganze Reihe von Weiterentwicklungen an. Im Blick ist: Der evangelische Friedhof soll ein Ort für Verstorbene und für Lebende sein, ein Ort der Einkehr und der Kommunikation. Der Friedhofsausschuss - mit seinen Mitgliedern Karin Kaeser, Barbara Zehnder, Eva Söhn, Anneliese Weidinger, Karl Schwarz, Günther Schmidt, Paul Rösch und Joachim Klenk – arbeitet seit Monaten sehr engagiert, stets unterstützt von Frau Stütz in der Friedhofsverwaltung. Für 2020 ist geplant einen Landschaftsgärtner einzustellen, neue Urnenfelder einzurichten bzw. zu erschließen, die Heckenpflege zu professionalisieren, die Bewahrung unserer schönen Laubbäume zu sichern, die Restaurierung der historischen Gräber abzuschließen und die ökologische Ausrichtung weiter voran zu bringen. Dabei werden Fachleute beraten und begleiten. Das wunderbare Lichtspiel auf unserem Friedhof (siehe Foto von Eva Söhn) motiviert und eröffnet neue Perspektiven für einen Ort des Lichts, manchmal mitten im Dunkel des Lebens.
Pfarrer Joachim Klenk