Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Freitag, 05. Juni 2020
Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?
Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.

Der Kirchenvorstand hat in seiner Januarsitzung mutige und grundsätzliche Entscheidungen getroffen. Einige mutige Entscheidungen der 3-stündigen Sitzung am 21. Januar seien genannt: Das Gemeindeentwicklungsprojekt „FiS“ wird weiter ausgebaut. Der Gemeindebrief wird nach der ersten Umstellung 2013 bis Ende des Jahres auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet und stärker als kooperatives Gemeinde-Projekt konzipiert. Die Möglichkeiten einer bayernweiten Einbindung der Dorfkirche in Bernlohe als „Fahrrad-Kirche“ soll weiter voran gebracht werden. Die Neuausrichtung der Homepage ist ebenfalls ein wichtiges Projekt, an dem intensiv gearbeitet wird. Die Entscheidung über die Neubesetzung der Azubi-Stelle ab September soll bis Mitte Februar erfolgen. Eine Übertragungsanlage von Gottesdiensten in die Räume des FiS wird nun konkret angegangen.  In der Februarsitzung werden u.a. die Themen „Partnerschaft“, „Spiritualität“ und  „Neuzugezogene“ behandelt werden.
Pfr. Joachim Klenk

Die Idee wurde schon 2015 geboren. Nun endlich konnte das erste Treffen der „Ehemaligen“ durchgeführt werden. Insgesamt 34 ehemalige Hauptamtliche und Kirchenvorstände wurden angeschrieben, 14 kamen. Pfarrer Joachim Klenk, unsere ehemalige Pfarramtssekretärin Marion Himmelein und Pfarrer Peter Goertz (Impuls-Team) freuten sich über die rege Teilnahme und über die herzlichen Grüße derer, die nicht kommen konnten. Ein Gedanke zum Tag mit anschließendem Kaffeetrinken eröffnete das zweistündige Treffen im FiS.

Eine Runde „wo stehe ich momentan in meinem Leben“ zeigt, wie aktiv unsere „Ehemaligen“ heute noch sind. Von Entwicklungen aus der Kirchengemeinde berichtete der stellvertretende Vertrauensmann Dr. Paul-Gerhardt Rösch. Natürlich wurde auch diskutiert über aktuelle Fragen der Kirchengemeinde und der Landeskirche. Eine kurzweilige Zusammenkunft mit vielen interessanten Einblicken, die 2021 mit dem 2. „Ehemaligen-Treffen“ weitergeführt werden soll.
Text und Foto: Joachim Klenk

Unser Friedhof an der Kreuzkirche mit seinen über 3000 Bestattungsplätzen ist ein besonderes Juwel der evangelischen Kirchengemeinde. Für das Jahr 2020 stehen eine ganze Reihe von Weiterentwicklungen an. Im Blick ist: Der evangelische Friedhof soll ein Ort für Verstorbene und für Lebende sein, ein Ort der Einkehr und der Kommunikation. Der Friedhofsausschuss - mit seinen Mitgliedern Karin Kaeser, Barbara Zehnder, Eva Söhn, Anneliese Weidinger, Karl Schwarz, Günther Schmidt, Paul Rösch und Joachim Klenk – arbeitet seit Monaten sehr engagiert, stets unterstützt von Frau Stütz in der Friedhofsverwaltung. Für 2020 ist geplant einen Landschaftsgärtner einzustellen, neue Urnenfelder einzurichten bzw. zu erschließen, die Heckenpflege zu professionalisieren, die Bewahrung unserer schönen Laubbäume zu sichern, die Restaurierung der historischen Gräber abzuschließen und die ökologische Ausrichtung weiter voran zu bringen. Dabei werden Fachleute beraten und begleiten. Das wunderbare Lichtspiel auf unserem Friedhof (siehe Foto von Eva Söhn) motiviert und eröffnet neue Perspektiven für einen Ort des Lichts, manchmal mitten im Dunkel des Lebens.
Pfarrer Joachim Klenk

Zum Jahresbeginn ließ es sich auch Bürgermeister Ralph Edelhäußer am letzten Mittwoch (15.01.2020) im FiS schmecken. Er war nicht nur wegen des guten Essens gekommen, sondern hatte ein Geschenk dabei als kleine Anerkennung für die, die sich regelmäßig im FiS in der Küche, beim Service oder als Kuchenbäckerinnen engagieren. Die Spende stammt aus dem Bauch des Stadtrats-Sparschweins, das die Mandatsträger füllen „dürfen“, wenn während der Sitzung ein Handy klingelt, und das die Stadt noch aufgestockt hat.
Mit sichtlicher Freude nahmen Ehrenamtskoordinatorin Christine Kohler, die Köchin im FiS Elfriede Sturm, und Pfarrerin Elisabeth Düfel, die für die inhaltliche Arbeit im FiS verantwortliche hauptamtliche Mitarbeiterin, das Geschenk  entgegen.
Diese Geste ist ein Zeichen, wie gut das FiS inzwischen im Sozialraum der Stadt Roth vernetzt ist und wahrgenommen wird.
Die Ehrenamtlichen sind die tragende Säule des FiS, sie geben dem FiS ein Gesicht und machen es möglich, dass Menschen sich hier wohlfühlen!
Pfrin Elisabeth Düfel

Die evangelische Kirchengemeinde dankt in jedem Jahr ihren Ehrenamtlichen für das großartige Engagement mit einem „Dankeschönabend“. Diesmal stand Dietrich Bonhoeffer im Mittelpunkt, dessen Todestag sich 2020 zum 75. Mal jährt. In einer gespielten Dienstbesprechung dachten Gemeindereferentin Christina Seelmann, Pfarrerin Elisabeth Düfel, Pfarrer Eberhard Hadem und Pfarrer Joachim Klenk über die geplanten Veranstaltungen zu Bonhoeffer 2020 nach. Darunter eine Fahrt nach Flossenbürg, eine Predigtreihe, eine Filmvorführung, Vorträge, ein Konfirmandentag und Vieles mehr. Die Auszubildende Janine Sporschill zeigte in einer PowerPoint-Präsentation zum Jahresrückblick 2019, was sie bereits beherrscht. Kantorin Seonghyang Kim brachte mit der Kantorei die rund 100 Besucher in Sing-Bewegung.


Die Mitarbeitenden des Pfarramtes samt Logistik kümmerten sich um das leibliche Wohl, während Dekanatsjugendreferentin Tanja Reidelbach moderierte. Ein gelungener Abend mit vielen interessanten Aspekten, der mit dem gemeinsamen Abendgebet Dietrich Bonhoeffers endete. Danke an alle Mitarbeitenden, Danke an alle Ehrenamtlichen in unserer Kirchengemeinde.
Pfarrer Joachim Klenk

Das Dekanat hatte eingeladen und 120 Kirchenvorsteher*innen kamen. Darunter fast 10 Rother*innen. Freitag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens, auch der neuen Dekanin Berthild Sachs. Samstag war geprägt von der Zusammenarbeit mit einem Studien-Coach aus Heilbronn zum Thema „Milieus in unserer Kirche“ und welche Angebote wir für diese haben. Sind wir zu stark konzentriert auf eine kleine Zahl von Milieus? Nehmen wir andere Milieus wahr? Sind wir uns wichtiger Veränderungen bewusst? Wie können Kirchengemeinden angemessen reagieren? Samstagabend wurde eine ev. Klosterkirche in Auhausen besucht und es war bei einem gemeinsamen Abendessen in schöner Atmosphäre Zeit für Austausch eigener Ideen. Sonntagmorgen feierten die Teilnehmer*innen einen Werkstatt-Gottesdienst, geprägt von Gedankenaustausch, Singen und gemeinsamen Abendmahl. Ein gelungenes Wochenende.

Pfr. Joachim Klenk

Die evangelische Kirchengemeinde sucht zum 1. März einen Landschaftsgärtner zur Pflege des Friedhofs und weiterer Grünflächen der Kirchengemeinde. Bewerbungen können ab sofort per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postalisch an das ev.-luth. Pfarramt Roth, Kirchplatz 3, 91154 Roth gesendet werden. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Hier geht’s zur Stellenbeschreibung!

Pfr Joachim Klenk

Die Nachfolgerin von Diakon Michl Martin, Gemeindepädagogin Christina Seelmann, hat ihre Stelle in der Kirchengemeinde Roth angetreten. Frau Christina Seelmann wird zunächst bis Juni mit 30 Wochenstunden zur Verfügung stehen, da die studierte Sozialpädagogin ihr Zusatzstudium der Diakonik bis dahin abschließen möchte. Frau Seelmann wird dann ab 1. Juli auf 40 Wochenstunden aufstocken.
Sie ist verantwortlich für den Jugendbereich mit Schnittmengen zur Konfirmandenarbeit und Familienarbeit. Bis Ostern wird sie durch Vikarin Johanna Bogenreuther in den Jugendbereich eingeführt. Wir wünschen Christina Seelmann bereichernde Momente in Roth und Gottes Segen.

Pfr. Joachim Klenk im Namen des Kirchenvorstandes und Teams

Danke

Wir danken am Ende des Jahres allen Mitarbeitenden für ihren Einsatz und ihr Engagement, das ein großes Geschenk für uns alle ist. Deshalb laden wir alle ehrenamtlich Mitarbeitende zum Dankeschönabend am Dienstag, den 14. Januar um 19.30 Uhr in den großen Saal des Gemeindezentrums in der Mühlgasse 6 ein. Das Thema diesmal „Bonhoeffer 2020“.

Neustart

Neu ins Jahr 2020 starten werden wir auch biblisch mit dem Gedanken der Jahreslosung, diesmal aus dem Markusevangelium Kapitel 9, Vers 24: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Der Hintergrund: So schreit ein Vater in seiner Betroffenheit Jesus entgegen. Dieser Vater steht fest im Glauben, erlebt aber die Krankheit seines Sohnes als Katastrophe. Wie sooft  in solchen Lebenserfahrungen, mischt sich auch in dieser Geschichte Hoffnung und Hilflosigkeit. Als Jesus hinzukommt, fordert der Vater ihn auf, doch etwas zu tun, denn er, Jesus, könne das. Jesus kontert. Er erwischt den Vater an seiner Schwachstelle und antwortet: Wer glaubt, der kann! Aus dem Vater bricht es nun mit bekräftigenden und bittenden Worten heraus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“

Viele kennen dieses Gefühl, mitten im Glauben zu stehen und doch zu schwanken, weil uns eine Erfahrung oder ein Ereignis den Boden unter den Füßen entzieht. Da erkennen wir, dass wir der Heilung unseres Glaubens bedürfen. So wie der Vater in unserer Geschichte im Markusevangelium.