Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Samstag, 28. März 2020
Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.
Jesus spricht: Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Jetzt sitzt ihr schon mehr als eine ganze Woche daheim und es werden vermutlich noch einige Wochen folgen, in denen wir uns leider weder zur Kinderkirche noch zu den Kinderbibeltagen oder zu anderen Veranstaltungen treffen können. Das ist sehr schade, aber leider im Moment nötig.

Aber ich habe mir gedacht, wir können ja trotzdem etwas gemeinsam machen. Nur halt nicht alle an einem Ort, sondern jeder und jede von uns bei sich zuhause.

Zeit haben wir ja gerade genügend.

Habt ihr Lust, mizumachen? Dann erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, wenn ihr auf "Weiterlesen" klickt...

Weiterlesen: Mitmachaktion für Kinder und ihre Familien

Vom 6.3. bis 24.3. 2020 war in der Stadtkirche die Ausstellung zu Dietrich Bonhoeffer zu sehen, die der evangelische Presseverband herausgegeben hat. Nun ist sie wieder verpackt! Sie fand statt im Rahmen der Bonhoeffertage in der evangelischen Kirchengemeinde. Roth war die erste Station dieser Ausstellung.

Viele Besucher*innen haben sie sich angesehen, auch unter den zuletzt schwierigen Bedingungen. Einträge im Gästebuch zeugen davon.

Eine gelungene schön gestaltete Ausstellung, die erste Einblicke in Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers gibt. Wir wünschen der Ausstellung an den folgenden Standorten viele Besucher sowie Anstöße, die von ihr ausgehen (Nächster Standort: Diedorf Immanuelkirche, 30.4. – 13.5.).

In unserer Gemeinde wird sie noch nachwirken:
Eine generationenübergreifende Fahrt für Jugendliche und Erwachsene nach Flossenbürg in die Gedenkstätte des KZ, in dem Dietrich Bonhoeffer am 9. April 1945 ermordet wurde, steht noch aus, genauso wie der Film „Die Letzte Stufe“ in der Stadtkirche, beides wird nachgeholt.

Wir danken den Mitveranstaltern, der vhs im Landkreis Roth und "Roth ist bunt", vertreten durch Karin Zargaoui, dem evangelischen Erwachsenenbildungswerk Roth/Schwabach - eine gelungene Kooperation! - und der Stadt Roth für die Bereitstellung der Stellwände!

Die Predigten an vier Sonntagen im März 2020 in Roth zu Stationen im Leben Dietrich Bonhoeffers finden sie, wenn Sie hier klicken!

Pfarrerin Elisabeth Düfel

Klopapier als Wertanlage, weniger Konsum und wir bleiben zu Hause – während Ärzte und Pflegekräfte Tag und Nacht arbeiten. Vieles steht Kopf in diesen Tagen. Elisabeth Düfel über die "Umwertung der Werte" – und was das mit der biblischen Botschaft zu tun hat. Hope to go! Zuversicht zum Mitnehmen. Film ab.

Der Kirchenvorstand unserer Kirchengemeinde hat am Dienstagabend, am 17.3.2020, in seiner Sitzung eine Reihe von Beschlüssen gefasst. Diese Beschlüsse finden Sie hier detailliert zusammengestellt. Gottesdienste, Gruppen, Veranstaltungen sind abgesagt. Die Ausrufung des Katastrophenfalls durch die Bayerische Staatsregierung betrifft auch das kirchliche Leben in Roth. Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt bis 19. April. Das bedeutet, dass keinerlei Gottesdienste, Andachten, Kirchenkonzerte, Gruppen und Kreise stattfinden dürfen. Betroffen sind auch besondere Gottesdienste wie Konfirmationen, Taufen oder Trauungen. Diese Feste müssen verschoben werden. Alternativen werden überlegt und mitgeteilt, wenn wir Klarheit über die Möglichkeiten haben.
Einzige Ausnahme: Bestattungen im kleinen Kreis finden weiterhin statt, in Roth mit dem Zug zum Grab und einer würdevollen Liturgie am Grab. ...

Weiterlesen: Coronavirus: Wir sind für Sie da – aber auf andere Weise als gewohnt

Die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist in den letzten Tagen in Bayern deutlich angestiegen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat daher am 13. März in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten erlassen. Den am 21.03.2020 aktualisierten Inhalt dieser Allgemeinverfügung einschl. der "Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung)" finden Sie, wenn Sie hier klicken!

Weitere Informationen des Heimatministeriums zu der Thematik finden Sie unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php.

Die Fastenaktion 2020 der evangelischen Kirche geht in die 4. Woche. Motto der 4. Woche:“...Ich hoffte auf Licht und es kam Finsternis“.
Biblisches Wort: Hiob 30,24-31 

Gedanken:
Vielen von uns geht es ähnlich in diesen Tagen. Den Ausspruch „Hiobsbotschaften“ kennen viele von uns. Wir erleben tagtäglich solche „Hiobsbotschaften“, manche ganz nah, vielleicht sogar existentiell und Existenz gefährdend. Bei alledem schöpft dieser Hiob unglaublich viel Kraft aus seinem Glauben. Lesen Sie doch mal rein auf der Seite von „7wochenohne“ 
https://7wochenohne.evangelisch.de/vierte-fastenmail-ich-hoffte-auf-licht-und-es-kam-finsternis

Bleiben Sie gesund, behütet und von Gottes Segen getragen

Pfarrrer Joachim Klenk

Am 8. März fand im Rahmen des ökumenischen Friedensgebets in der evang. Stadtkirche zum ersten Mal in Roth die Woche der Brüderlichkeit mit Pfarrer Konecny von der kath. Gemeinde und Pfarrerin Düfel von der evang. – luth. Gemeinde statt.

Sie stand unter dem Motto: „Tu deinen Mund auf für die Anderen“ nach dem biblischen Vers aus den Sprüchen 31 Vers 5 im Alten Testament: "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind."

Das Bild zeigt die gestaltete Mitte des Friedensgebets: Die eine Seite (blau) mit Gegenständen aus der jüdischen Gebetstradition, die andere Seite mit Gegenständen aus der christlichen Tradition, beides verbunden durch die hebräische

Bibel, die für die christliche Religion das Alte oder Erste Testament der Bibel ist, aufgeschlagen ist Sprüche 31 Vers 5.

Die Midissage der Bonhoefferausstellung passte thematisch zu diesem Motto – war es Dietrich Bonhoeffer, der in der Zeit des Nationalsozialismus schon 1933, nach dem ersten Boykott jüdischer Geschäfte, seinen Mund für die jüdischen Mitbürger*innen auftat.

Karin Zarghaoui von der vhs im Landkreis Roth und "Roth ist bunt" sowie Bürgermeister Ralph Edelhäußer würdigten die Ausstellung zusammen mit Pfarrer Eberhard Hadem, der in diesem Zusammenhang „Tu deinen Mund auf für die Stummen“ bewegend von einem Rother Bürger berichtete.

Weitere detaillierte Informationen zur Woche der Brüderlichkeit finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Pfarrerin Elisabeth Düfel

Lesen Sie die u.a. Gedanken und die für heute vorgesehene Predigt incl. des Morgengebets von D. Bonhoeffer oder schauen Sie sich das Video Pfr. Klenk zum heutigen Tag an:

Guten Morgen. Eben war ich in unserer Stadtkirche. Dort wollten wir uns heute als Gemeinde treffen und Gottesdienst feiern - abgesagt. Ich sollte dort predigen - abgesagt.
.....Abgesagt, gefühlt 1000 mal gehört und gelesen in diesen unruhigen Tagen. Die biblische Botschaft ist nicht abgesagt. Sie ist „an“gesagt. Ich möchte sie uns allen im Namen des dreieinigen Gottes ans Herz legen und weitergeben – als Mutmach-Botschaft, zum Trost geschenkt und zur Freude bereitet.

Weiterlesen: An-gesagt statt abgesagt - Predigt für den 22.03.2020

Gemäß der sinnvollen und nötigen Verlautbarung des Landeskirchenamtes dürfen angesichts der Gefährdung durch das Corona-Virus in unseren Kirchen keine Gottesdienste mehr gehalten werden.
Das gilt natürlich auch für das ökumenische Friedensgebet, das jeden Freitag in der evangelischen Stadtkirche stattfindet.
Damit wir aber weiter in unserer Gebetsgemeinschaft bleiben können, macht das Team des Friedensgebets folgendes Angebot:
Jeden Freitag um 18.00 Uhr werden auch weiterhin die Glocken zum Gebet läuten, wer Lust hat, kann dann zu Hause im familiären Kreis oder auch für sich allein das Friedensgebet abhalten und seine ganz privaten Anliegen vor Gott bringen. Wer den Ablauf dazu haben möchte, kann ihn hier lesen oder sich in der evangelischen Stadtkirche abholen, - dort wird er im Eingangsbereich hinterlegt sein. Er darf natürlich gerne kopiert und weitergegeben werden. Auch, wenn wir uns auf längere Zeit nicht mehr persönlich sehen können, so sind wir doch in Gedanken und in unseren Herzen miteinander verbunden und bleiben zuversichtlich.
Doris Honig  (für das Team des Friedensgebets)