Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Samstag, 17. November 2018
Die Tage deiner Trauer werden ein Ende haben.
Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

Am 25. November 2018, dem Ewigkeitssonntag (oder auch Totensonntag),  gedenkt die Evangelisch-Lutherische Kirche in den Gottesdiensten der Verstorbenen. Die Kirchengemeinde Roth lädt an diesem Tag zu einer besonderen Veranstaltung um 17.00 Uhr in die Stadtkirche ein.   „... und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde“ - so lautet die Hoffnung stiftende Verheißung aus der Offenbarung des Johannes, zu der  Musik und Texte zum Ewigkeitssonntag zu hören sein werden.  Erinnerungen nachgehen, zur Ruhe kommen, zuhören und lauschen und der Hoffnung Raum geben - darum soll es in dieser Veranstaltung gehen. Mitwirkende sind StDin Doris Honig (Texte), Elisabeth Fanesi (Flöte)  und Angelika Lohse (Orgel). Die liturgische Leitung liegt bei Pfarrerin Elisabeth Düfel.

© Foto Christina Honig

Einen beeindruckenden Gottesdienst feierte die Kirchengemeinde St. Martin am vergangenen Sonntag, 11.11., dem Gedenktag ihres Namenspatrons. Das Inklusionsteam des Dekanats hatte zusammen mit Dekan Klaus Stiegler diesen Gottesdienst vorbereitet. Menschen mit und ohne Behinderung hielten dabei gemeinsam die Predigt.

Dass alle Menschen uneingeschränkt Teilhabe am Leben haben, war das Grundanliegen. Seit etwa 10 Jahren ist die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in Deutschland gültiges Bunderecht. Und somit auch kirchliche Aufgabe. Dekan Stiegler dankte den Frauen und Männern im Inklusionsteam für ihren kirchlich und gesellschaftlich wertvollen und wichtigen Einsatz. „Sie sind ein Segen für die Welt“ würdigte er dieses zukunftsweisende ehrenamtliche Engagement.

Foto: Julia Käser, Text: Dr. Paul Rösch

Das Friedensgebet am 09.11.2018 bot Raum zum Gedenken an die Gräuel der Progromnacht 1938, erinnerte aber auch an einen besonderen Lichtblick in der deutschen Geschichte am selben Datum: den Mauerfall 1989.
Immer wieder durchbrechen die Strahlen der Hoffnung die festgefahrenen Strukturen, lassen sie die Mauern in den Köpfen bröckeln, werden Wege zum Frieden geebnet. Das Lied der Wende, “Wind of Change“ von den Scorpions, ließ für die Betenden am Freitagabend dieses Gefühl der Zuversicht anklingen, trotz aller Unsicherheiten.
Mit Zeiten des Umbruchs sehen wir uns auch heute konfrontiert. Da gewinnt es an Bedeutung, sich zu erinnern, wofür es sich lohnt, einzustehen, nämlich Freiheit und Frieden — und was es mit vereinten Kräften zu verhindern gilt: dass Hass, Intoleranz und Diskriminierung erstarken.
So fand das Friedensgebet schon eine halbe Stunde früher statt, damit um 18 Uhr alle gemeinsam an der Lichterkette am Marktplatz teilnehmen konnten. Die Kerzen erhellten den Platz und durchbrachen die Dunkelheit, so wie sie in der Kirche symbolisch die große Steinmauer durchdrangen — im Zeichen des auferstandenen Jesus Christus, der die Arme nach oben reißt. Als wolle er sagen: Gut so. Nur nicht aufgeben. Lasst die Friedensbotschaft Früchte tragen, verbreitet das Licht in dieser Welt…Mauern können es nicht aufhalten.

Paul Krauß

Landrat Herbert Eckstein staunte nicht schlecht, als er am letzten Mittwoch erstmalig unser Begegnungscafé FiS besuchen konnte.

Wie jede Woche herrschte reger Betrieb: bei leckeren Pfannkuchen mit Wirsing-Füllung und verschiedenen Salaten genossen zahlreiche Gäste die wohnlich-warme Atmosphäre, war es draußen doch schmuddelig kalt.

Der Landrat war nicht nur begeistert von dem angebotenen Menü, sondern auch vom Konzept eines Ortes für gemütliches Zusammensein mitten in der Innenstadt.

So lobte er natürlich die Küche - Elfriede Sturm hatte ganze Arbeit geleistet - und außerdem die vielen Ehrenamtlichen, die wieder tatkräftig mithalfen und freundlich bewirteten.

So verließen an diesem Tag alle Beteiligten das FiS mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht: die Gäste verschieden Alters, die Mitwirkenden, und auch der Landrat mit seinem Team.

Paul Krauß

Nach 41 Jahren im Dienst als Kantor geht Kantor Klaus Wedel in den verdienten Ruhestand. Sein letztes Konzert in der Funktion als Kantor in Roth hat er am 21. Oktober in der Rother Stadtkirche gegeben. Als junger Kantor hatte der spätere Kirchenmusikdirektor seinen Dienst in Roth begonnen. Die Kantorei, der Posaunenchor, später der Kammerchor und weitere musikalische Akzente konnte er setzen. Immer wieder hatte Kantor Wedel mit besonderen Konzerten aufmerksam gemacht. Der Mut, mit „Ein deutsches Requiem“ und dem „Lobgesang“ zwei sehr anspruchsvolle Werke am 21. Oktober zum Abschluss seines Wirkens aufzuführen, verdient Anerkennung. Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde danken KMD Klaus Wedel für sein langjähriges Wirken und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt Gottes Segen.

Die Würfel sind gefallen. Insgesamt 1.484 Wählerinnen und Wähler haben am 21.10.2018 mit ihren Stimmen die Zusammensetzung des Kirchenvorstands der evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Roth für die kommenden 6 Jahre bestimmt.

Dem neuen Kirchenvorstand, der sich aus 9 gewählten und 3 berufenen Kandidaten zusammensetzt, gehören folgende Damen und Herren an (in alphabetischer Reihenfolge):

Helmut Deinlein
Barbara Düll
Christine Kohler
Paul Krauß
Pooria Pooladvand
Christina Porlein
Brigitte Reinard
Dr. Paul Rösch
Karl Schwarz
Gerhard Stahl
Albert Struntz
Barbara Zehnder 

Dem neuen Kirchenvorstand gehören kraft Amtes auch die Pfarrer der Rother Gemeinde an.

Im April hatte der Rother Gospelchor Siyahamba den Chor Red´n Blue aus Fürth zu einem gemeinsamen Konzert eingeladen. Am vergangenen Sonntag war nun der Gospelchor mit seinen beinahe 30 Sängerinnen und Sängern zum Gegenbesuch in der St. Martin Kirche in Fürth zu Gast. Ein abwechslungsreiches Programm mit „gospels and more“ begeisterte die Besucher. Jeder Chor sang aus seinem Repertoire. Die musikalischen Höhepunkte des Konzertes waren erneut die gemeinsam zum Abschluss gesungenen Lieder beider Chöre. Sie mündeten in einem fulminanten "Oh When the Saints Go Marchin´in", bei dem auch die Zuhörerschaft begeistert klatschend und stehend mitsang. Für das nächste Jahr wurden wieder gemeinsame Auftritte in Fürth und Roth vereinbart.

Gospels bringen die Botschaft des Evangeliums in einer besonderen Weise zum Ausdruck so wie andere Kirchenmusik auch. Gut, dass ev.-luth. Kirchengemeinden diese Breite in der Kirchenmusik haben und pflegen.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Am 16. September feierten 12 Jubilarinnen und Jubilare ihre Goldene Konfirmation in einem festlichen Gottesdienst, der musikalisch vom Posaunenchor Kiliansdorf ausgestaltet wurde. Die Jubilare vergewisserten sich, welche Kraft der Glaube schenkt und erinnerten sich, dass ein großes JA über Ihrem Leben steht seit ihrer Taufe.

Gottes Segen wurde ihnen zugesprochen für den weiteren Weg. Auch der verstorbenen Mitkonfirmanden wurde gedacht.
Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus gab es rege Gespräche.
Ein schönes Fest!

Pfarrerin Elisabeth Düfel

Foto: Gürtler