Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Mittwoch, 24. Februar 2021
Ihr sollt Brot die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen.
Sie aßen alle und wurden satt und sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll.

Unsere Kirchengemeinde ist Teil des Dekanatbezirks Schwabach und bildet zusammen mit der Kirchengemeinde Pfaffenhofen eine Pfarrei.

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Wir von der Kirchengemeinde Roth wünschen Ihnen Gottes Segen.


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Wir danken Ihnen herzlich für Ihre freundliche Zuwendung.
Wir von der Kirchengemeinde Roth wünschen Ihnen Gottes Segen.

Der 17-köpfige Kirchenvorstand unserer Kirchengemeinde trifft sich zu seiner nicht-öffentlichen digitalen Februarsitzung am Mittwoch, den 24. Februar. Schwerpunkt sollten diesmal ursprünglich unsere pädagogischen Einrichtungen sein. Pandemie bedingt wird dieses Thema auf Frühsommer verschoben. Dafür werden die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Gemeindevertreter*innen weiter intensiv über Veränderungen im Gottesdienstangebot beraten. Die 6 Ausschüsse samt 2 Beiräte berichten über laufende Projekte, Personalia und Einsparungsszenarien sind ebenfalls Thema. Gerahmt wird die circa 3-stündige Sitzung von einer Andacht zu Beginn und einem Abendsegen. Denn alles, was wir im Kirchenvorstand diskutieren (müssen) und entscheiden (müssen), liegt letztlich in Gottes Hand. Pfarrer Joachim Klenk, Vorsitzender

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten am Sonntag, dem 21.02.2021 um 8 Uhr in der Kreuzkirche und um 10 Uhr in der Stadtkirche.

„Vom Durst nach Leben und der Quelle des Lebens"
in Musik und Wort.

Gestaltet werden die Gottesdienste von Seonghyang Kim, Orgel und Klavier, Christina Polte, Gesang, den Lektoren Leonie Engl und Paul Krauß und Pfarrerin Elisabeth Düfel.

Hier können Sie den Text der Predigt zum Nachlesen aufrufen!

Die ökumenische Aktion der katholischen und evangelischen Kirche in Roth (von Aschermittwoch bis Ostern) hat mit 91 Teilnehmern begonnen. Aus „Quellen“ schöpfen, die uns begegnen, vielleicht ganz unerwartet, sich gönnen, stehen zu bleiben, Augen und Ohren, die Seele öffnen, sich erfrischen lassen, dazu laden Briefe ein, die die Teilnehmer jede Woche erhalten. Unser Weg geht auf Ostern zu. Wir können aufstehen ins Leben, schon jetzt im Hier und Heute. Zum Abschluss des Weges werden die Teilnehmenden zu einer Abschlussandacht eingeladen, soweit es coronabedingt möglich ist.

Das Vorbereitungsteam mit Andrea Barthel, Michael Driessen, Elisabeth Düfel, Cornelia Raithel, Robert Ullinger

Gottesdienst wird am Sonntag gefeiert um 8 Uhr in der Kreuzkirche (Predigtgottesdienst) und um 10 Uhr als Themen-Gottesdienst in der Stadtkirche, dort von Mitgliedern unseres Gospelchores mit einer kleinen Besetzung unter Leitung von Susi Zellner, unterstützt von Organistin Evi Schreiter. Pfarrer Joachim Klenk wird im Blick auf Jes 58,1-9 „Gegenwind & Aufwind“ im Glaubensleben thematisieren. Mit "Aufwind" einen neuen Blick von Gott geschenkt bekommen und ins Leben bringen, das könnte eine spannende Aufgabe für uns Christen sein. Die biblischen Texte werden Hanna Thorbeck und Carina Moises vortragen. Das Hygieneteam von Norbert Wiendl sorgt für die vorgeschriebenen Rahmenbedingungen. Bitte Maske nicht vergessen und herzlich willkommen.

Hier können Sie die Predigt zum Nachlesen aufrufen!

 

Samstagsblick: Ein Wunderwerk an Zahnrädern ist in der Stadtkirche zu finden. Wo? Genau, im Turm auf der ersten Ebene. Dort auf jahrhunderte alten Brettern ist dieses technische Wunderwerk zu sehen. Nach der Sanierung des Turms 2021/2022 werden Besucher diese Meisterleistung wieder bewundern dürfen. Diese Zahnräder treiben Uhrwerk und Glockenwerk im Turm an. Besondere Kraft wird jeden Samstag um 14 Uhr entfaltet und das 8 Minuten lang. Wer zu dieser Zeit bewusst zuhört, wird die 6 Glocken der Stadtkirche überall in der Stadt läuten hören. Liebhaber haben unsere Glockenklänge längst im Internet eingespielt. Auch hier auf unserer Homepage können Sie sich das Glockengeläut anhören!
Schon gewusst? In der Stadtkirche hängen 6 unterschiedlich große Glocken. Drei Glocken sind 1880 an einen Ingoldstädter Glockengießer beauftragt worden. 1960 kam eine kleinere vierte Glocke dazu. 1976 und 1982 zwei weitere Glocken, von der Rother Familie Graff gespendet.
Gedanke: Auf einer unserer Glocken sind Vers 1+2 aus Psalm 150 verewigt: „Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn mit der Feste seiner Macht! Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!“ Welch eine biblische Erinnerung, die uns täglich mehrmals in Roth heim-geläutet wird. Ich meine, gerade in Corona-Zeiten eine wichtige Erinnerung, was im Leben wirklich zählt und was trägt. Dafür zu loben und zu danken ist es nie zu spät!  Pfarrer Joachim Klenk & Team

 

Freitagsblick: Wer auf der Seite der Kanzel in unserer Stadtkirche sitzt, schaut unweigerlich auf unser einziges, buntes Kirchenfenster. Es schimmert bläulich und bei Sonnenschein fallen die licht-gebrochenen Sonnenstrahlen zur Gottesdienstzeit in die Mitte unserer Stadtkirche. Gestiftet wurde dieses Fenster in den 1920er Jahren von einer Rother Familie angesichts des Todes ihres Sohnes im 1. Weltkrieg. Noch heute nennen wir Rother dieses Fenster das „Friedensfenster“.
Schon gewusst? Seit den 1990er Jahren feiern die Rother jeden Freitag um 18 Uhr das „Friedensgebet“. Eine halbstündige Andacht geprägt von Kreativität, Liedern, Gebet und Stille. In den Jahren 2014/15 hat sich das Friedensgebet auch den Konfirmanden*innen und ihren Familien geöffnet. In den letzten Jahren konnte das Friedensgebet weiter aufblühen und die „Fahne des Friedens“ am Freitagabend hochhalten.
Gedanke: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen“, lesen wir im Neuen Testament (Mt 5,9). Und der Apostel Paulus schreibt: „Ist es möglich, so viel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden“ (Röm 12,18). Das hebräische Wort für Frieden heißt SCHALOM und meint ein Zustand allgemeinen Wohlergehens, ja Heils, für Mensch, Tier und Natur. Ein wichtiger Auftrag für uns Christen auch heute. Gut, dass wir das Team des Friedensgebetes haben und auch heute am Freitagabend um 18 Uhr wieder in die Stadtkirche zum Friedensgebet eingeladen wird.
Pfarrer Joachim Klenk & Team

Donnerstagsblick: Bei Führungen mit Kindern erzählen wir, dass es einen Drachen in der Stadtkirche zu sehen gibt. Ungläubig schauen uns die Kinder mit großen Augen an. Später entdecken sie ihn, besser den Kopf des Drachen. Denn an der Kanzel ist tatsächlich ein Drachenkopf zusehen. Es wird behauptet, er „fresse“ alles Böse, wenn Prediger*innen die Stufen hinauf zur Kanzel schreiten. Soweit ich weiß, haben nur die Rother einen Drachenkopf in ihrer Kirche.
Schon gewusst? Der Drache ist als Bild auch in der Bibel zu finden. Im Alten Testament kämpft Gott gleichnishaft gegen Drachen. Sie sind Bilder für gottfeindliche Mächte (Jes 27,1, Ps 74,13). Übrigens, so wie wir uns heute einen Drachen vorstellen, gibt es die Bilder erst seit dem 11. Jahrhundert.
Gedanke: Gut, dass wir nicht mit Drachen zu tun haben oder gegen sie kämpfen müssen. Doch das, wofür Drachen bildlich gemeinhin stehen – die gottfeindlichen Mächte – damit haben wir noch heute zu tun. Es sind die Erfahrungen mit Machtmissbrauch, Unfreiheit, Geld regiert die Welt. Gut, dass Jesus eine andere Orientierung ins Leben gebracht hat: „Seid barmherzig, so wie euer Vater barmherzig ist“ (Lk 6,36). Pfarrer Joachim Klenk

 

Leider ist unser Kirchencafé FiS derzeit wegen der Pandemie geschlossen. Im Inneren gab es kürzlich trotzdem interessante Aktivitäten. Die Ehrenamtskoordinatorin Christine Kohler hat zusammen mit Christine Tröger die Dekoration der Schaufenster neu gestaltet. Passend zur Jahreslosung "Seid barmherzig wie euer Vater im Himmel barmherzig ist." wurde in einem Fenster eine Szene zum barmherzigen Samariter gestaltet.

Fotos der weiteren Fenster mit ergänzenden Infos finden Sie, wenn Sie hier klicken!.

Wir möchten mit Ihnen in den kommenden Tagen an und in der Stadtkirche unterwegs sein. Kommen Sie doch mit und entdecken Sie mit uns ungewöhnliche Perspektiven. Ein ungewöhnlicher Blick, eine Prise Information, ein kurzer Gedanke.
Dienstagsblick: Die Stadtkirche ist Schnee gezuckert und strahlt am Abend einen ganz besonderen Glanz aus. Mitten in der Stadt, beleuchtet in Szene gesetzt. Es gibt unsere Stadtkirche schon mehr als 500 Jahre. In der heutigen Form ist sie seit der Erweiterung um 1511 zu bewundern.
Schon gewusst? Der damalige Architekt war ein gewisser Meister Endres. Er sollte die alte und kleinere Kirche abreißen, bis auf den Turm. So entstand ein neuer Langbau. Der Turm, den wir heute sehen, ist jedoch ein Ergebnis des Wiederaufbaus nach dem Stadtbrand 1878.
Gedanke: Mag sein, dass wir in den vergangenen Monaten wieder gelernt haben, genauer hinzusehen. Vielleicht sogar besser zu verstehen. Mancher Blick wird als ein Geschenk Gottes unser Herz erfreuen. Und eine innere Stimme uns das zuflüstern, was Vikarin Bogenreuther-Schlosser am Sonntag in ihrer Predigt betonte: „Allmächd na, is des schee“.   Pfarrer Joachim Klenk & Team